Freitag, 24. Oktober 2014 - Überm Federsee

3 Silberreiher

 

“Gewagt” war der erste Kommentar angesichts meiner gewählten Überbelichtung von +3. Aber es wurde ein Highkey der Silberreiher vor wolkigem Himmel gewünscht und es hat funktioniert.

Geschrieben am: 24. Oktober 2014 von Magdalena in Andere Tiere. 0 Kommentare.



Samstag, 18. Oktober 2014 - Gebänderte Heidelibellen

Lupe

 

Die Heidelibellen gehören zu den letzten Libellen, die im Jahr schlüpfen. Für mich leiten sie mit frühmorgendlichen Nebelschwaden, kälteren Nächten  und ersten verfärbten Laubblättern immer den Spätsommer ein. Besonders schön (und am einfachsten zu bestimmen) ist dabei die Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum. Es ist eine sehr zierliche Libelle mit deutlich sichtbaren dunklen Streifen an den äußeren Flügelrändern. Erstaunlicherweise wird sie durch diese Flügelränder nicht auffälliger, sondern ist imt Gras zwischen verschiedenen, teils schon braunen, Halmen bestens getarnt. Die Männchen haben ein rotes Abdomen und rote Flügelmale, die Weibchen ein gelbbraunes Abdomen und weiße Flügelmale. Auf mehren morgendlichen und abendlichen Touren entstanden zusammen mit Joachim, Torsten und Lukas eine Reihe von Aufnahmen.

 

Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum

 

Klein in der Wiese

 

pling-pling-Tröpfchen

 

Bänderungen

 

Zur blauen Stunde

 

Mücke zum Frühstück

 

Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum

 

Streifen

 

Vom Sonnenaufgang berührt

 

Im Lichtstreif

Geschrieben am: 18. Oktober 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten. 0 Kommentare.



Mittwoch, 15. Oktober 2014 - Nebelweite

Nebelweite

Geschrieben am: 15. Oktober 2014 von Magdalena in Landschaften. 0 Kommentare.



Samstag, 11. Oktober 2014 - Sonnenaufgang am See

ganz blau

 

Vor Reisebeginn spekulierten wir natürlich nicht nur auf die Wilde Isar, sondern auch auf Blicke ins Gebirge, romantisches Alpenglühen, lichtdurchfluteten Nebel über den Seen mit gleichzeitigem Blick auf (glühende ;-) ) Alpen usw. Dass das nicht alles unbedingt gemeinsam auftritt, war unserem Verstand auch klar, aber hoffen kann man ja… Die Realität war dann ganz anders, es war reichlich wolkenverhangen. Das war eigentlich gar nicht in unserem Sinne, brachte aber immerhin die melancholischen Fotos hervor und ließ uns nach frühem Weckerklingeln und kurzem Blick aus dem Fenster dann doch noch etwas länger schlafen. Erst am letzten Tag vor der Abfahrt sollte sich das Ganze ändern, es klarte endlich auf (auf dem Rückweg konnten wir dann auch endlich so richtig das Karwendel bewundern!) Mit vollbepacktem Auto und leerem Magen ging es früh los an unseren Lieblingssee. Die Stimmungen und Stimmungswechsel an diesem Morgen waren so vielfältig und abwechslungsreich, dass sie für die anderen Sonnenaufgäng entschädigten. Nach einer schönen blauen Stunde wurden die Wölkchen zunächst von der Sonne beleuchtet.

Beleuchtung

 

Mit aufsteigender und kräftiger werdender Sonne entstanden über dem See Nebelschwaden, die in Richtung Wald und Berge aufstiegen, ohne diese jedoch zu verdecken (zum Glück). Das kurze Lichtstpiel im Nebel und die Spiegelung war ganz wunderbar.

Nebelwald am See

 

Nebelaufstieg in die Berge

 

Glitzersonne

 

Und als dann die Sonne eigentlich zu stark zum Fotografieren wurde und wir – eigentlich – auch langsam losfahren hätten sollen, wurde der Nebel ganz dick. So gab es noch ein letztes Foto mit einem wiederum ganz anderen Eindruck und da keine Aussicht auf erneuten Wetterumschwung an diesem Platz zu erwarten war, konnten wir gut gelaunt in Richtung Heimat (und Frühstück) fahren.

Nebelsonne

Geschrieben am: 11. Oktober 2014 von Magdalena in Landschaften. 0 Kommentare.



Donnerstag, 9. Oktober 2014 - gut behüt(t)et

Nebelige Hüttenmenge

 

Überall im Karwendel standen diese und ähnliche Holzhütten. “Überall” meint tatsächlich ziemlich überall, nämlich auf jeder Wiese. Manche waren größer, manche kleiner, manche eher offen, viele mit offenem Fenster, manche mit Rostansatz an den Scharnieren, wenige mit Spiegel. Der genaue Zweck ist mir nicht klar, ich vermute, dass darin Heu und/oder Geräte gelagert werden? Vielleicht dienen sie auch als Unterstand für Tiere oder als Übernachtungsmöglichkeit für Schäfer?

 

Am Waldrand

Geschrieben am: 9. Oktober 2014 von Magdalena in Landschaften, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Dienstag, 7. Oktober 2014 - Partnachklamm

Partnachklamm

 

Die Partnachklamm:

700m lang

bis zu 80m hoch

nass

laut

eng

dunkel

türkis-rauschendes Wasser

Tropfen

Regenschirme (…!)

1912 touristisch erschlossen, heute 200.000 Touris pro Jahr…

Wasserfälle

begrünt

 

begrünt

 

Wasserfall

 

Blick in die Tropfen

 

Partnach, Steine, Holz

Geschrieben am: 7. Oktober 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Landschaften, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



Samstag, 4. Oktober 2014 - Y°°°

Nektarschuppen (Sumpf-Herzblatt, Parnassia palustris)

 

Sumpf-Herzblatt, Parnassia palustris

Geschrieben am: 4. Oktober 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen. 0 Kommentare.



Donnerstag, 2. Oktober 2014 - Spiranthes spiralis – Herbst-Drehwurz

Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

 

Anfang September im Karwendel hatte ich unverhofft meine erste und bisher einzige Begegnung mit der zierlichen Orchidee Spiranthes spiralis, der Herbst-Drehwurz. Bisher kannte ich sie nur aus Büchern und Internet und fand sie immer faszinierend schön mit ihren nach oben hin spiralig aufgewundenen Blüten. Dass es sich um ein zierliches Pflänzlein handelt, war irgendwie aus all den Fotos ersichtlich – dass sie aber SO zierlich und klein (um nicht zu sagen winzig) und schmächtig und fast zu übersehen war, hat mich dann doch überrascht. Die Gesamtpflanze erreicht maximal etwa 20cm, meist weniger. Eher zufällig fanden wir erst eine, dann zwei und dann plötzlich ganz viele dieser Pflanzen nahe einem Moor auf einem kurzgeschnittenen Stück Wiese. Fotografisch ist dieser Kurzschnitt wenig ansprechend, die kleinen Blütenstände schauen irgendwie aus dem Gras heraus, es lassen sich keine Hintergrundstrukturen, kaum Farbverläufe usw. erzeugen. Und da wir mit dem Licht auch nicht viel Glück hatten, gab es auch keine Reflexe. Teilweise nur wenige cm neben den Orchideen war nicht gemäht und stand eine wunderschöne Streuwiese, doch in diesem fotogenen Umfeld fanden wir praktisch keine Pflanze. Zu Hause ins Buch geschaut, fanden wir die Erklärung: “Kaum eine Art hat so große Rückgänge hinnehmen müssen wie S. spiralis. Ursache ist weniger das Fehlen von Biotopen als deren ungeeignete Pflege, da die Art besonders konkurrenzschwach ist und nur in extrem ‘kurzgefresseren’ Vegetation gedeiht.” (Kretzschmar, Horst: Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder finden und bestimmen, Wiebelsheim 2008, S. 237).

Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

 

Entgegen ihrem Namen “Drehwurz” sind die Exemplare unterschiedlich stark gedreht. Manche umlaufen mit ihren Blüten mehrfach den Blütenstiel, andere bleiben fast einseitwendig. S. spiralis blüht bis in den Oktober hinein, recht spät für eine Orchidee. Passend dazu hat sie einen insgesamt etwas verschobenen Vegetationszyklus: Während der Blütezeit entwickelt sich neben den Blütenstengeln die nächstjährige Rosette, die den Winter über besteht, dann abstirbt und aus deren Zentrum im Spätsommer wiederum neue Blüten entstehen.

Nicht gefunden haben wir die Sommer-Drehwurz S. aestivalis, deren reinweiße Blüten einen deutlichen Abstand voneinander haben (die Blüten von S. spiralis haben eine grüne Lippe).

Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

Geschrieben am: 2. Oktober 2014 von Magdalena in Artenportrait, Pflanzen. 0 Kommentare.



Dienstag, 30. September 2014 - Karwendel-Melancholie

 

Binsen-Rose

 

Obwohl uns ganz und gar nicht melancholisch war, ergaben sich doch einige Melancholie-Fotos, oder auch “Verlassenheitsbilder”, wie sie hier gerne genannt werden. Das oft etwas trübe und diesige Wetter war hierfür sogar förderlich und ermöglichte außerdem eine fast ganztägige Fotografie.

 

Wasserpflanzenzeichnung

 

Felsenwolken

 

Fieberklee im Regen

 

Falterbrücke

Geschrieben am: 30. September 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Pflanzen, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



Samstag, 27. September 2014 - Wildnis Isar

Obere Isar

 

Wie kommt man zu einem Kurzurlaub an der Isar? Wir wollten spätsommerlichen naturfotografischen Kurzurlaub in erreichbarer Nähe, nicht zu anstrengend, irgendwie Blick auf die schönen Alpen und ein paar Moore und Seen wären auch schön. So unsere unkonkrete Vorstellung und die Erwägung, ins Chiemgau zu fahren. Joachim empfahl uns dann das Karwendel (“am Chiemsee würde mir schnell langweilig, da gibt’s halt nix”) und v.a. die obere Isar mit den Kiesbänken. Zu einem seiner Isar-Fotos schrieb er: “Wer eine noch weitgehend naturbelassene Flusslandschaft inklusive Kanada-Feeling in Mitteleuropa sucht, ist an der oberen Isar in der Nähe von Garmisch sehr gut aufgehoben.” Daraufhin dachte ich mir in etwa: “Jaja, Kanada-Feeling hier in Deutschland, schon klar. Und was soll ich mit den vielerorts gelobten Kiesbänken?!”

Es ist nur so – er hat Recht!

Schon das Überfahren der Isar auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung machte Lust, dort herumzustiefeln und vor Ort stellten wir fest: So muss ein Fluss aussehen! Ein breites Bett, immer wieder Kiesbänke, Inselchen voller Leben, Treibgut, kleine Wasserabzweigungen, die auch wieder zurückfinden, Pfützen, größere und kleinere Ströme. Auch die türkis-grün-blaue Farbe des kalkhaltigen Wassers ist nicht zu verachten.

Obere Isar

 

Und auch die Kiesbänke waren gar nicht so unspektakulär. Von April bis August sind sie gesperrt, weil der Flussregenpfeifer auf ihnen ideale Brutbedingungen findet und ungestört bleiben soll, jetzt im Herbst aber kann man nach Lust und Laune auf ihnen herumspazieren und allerhand finden. Zum Beispiel schwer zu entdeckende Kiesbankgrashüpfer (Chorthippus pullus) mit roten Hinterschenkeln oder den Zwergstrauch Silberwurz (Dryas octopetala) oder das Alpenleinkraut (Linaria alpina).

Kiesbankgrashüpfer (Chorthippus pullus) (Foto: L. Thiess)

 

Weiße Silberwurz (Dryas octopetala)

 

Alpen-Leinkraut (Linaria alpina)

 

Leider war uns das Wetter nicht ganz so wohlgesonnen und so sahen (und fotografierten) wir die Isar nur im trübsten Licht, mit tief hängenden Wolken, die leider die schönen Berge zu einem guten Teil verdeckten. Es gibt mehrere Zu- und Abflüsse der Isar, die nicht so breit und ruhig fließen, sondern als kleiner Waldbach einen Wasserfall herunterfallen. Durch die Tiefe des Wassers wirkt die blaugrüne Farbe nochmals intensiver.

Isarfall

 

3 Ahornblätter

 

Am Isarfall

Geschrieben am: 27. September 2014 von Magdalena in Insekten, Landschaften, Pflanzen. 0 Kommentare.



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