Mittwoch, 17. September 2014 - Der alte Burghof

Burghof

 

Mitten im Siebengebirge liegt der alte Burghof, mehr oder weniger sich selbst überlassen. Jammerschade ist der Zerfall an dem Gebäude zu beobachten, das einst aufwendig verziert wurde und viele schöne Details aufweist. Gleichzeitig geht von diesem beginnenden Zerfall, dem abbröckelnden Putz doch auch irgendwie ein gewisser Charme aus, der nicht unfotogen ist und manches mal mehr Wirkung erzielt als ein nigelnagelneues-todschickes-steriles Ding.

 

Fenstersims

 

Schattenspiel

 

Blumensäulchen

 

Schöne Laterne

Geschrieben am: 17. September 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 13. September 2014 - im Parkhaus

Wendel

 

…an den unattraktivsten Orten, an denen man eigentlich nur schnell vorbei geht und sich nicht lange aufhalten möchte, können die erstaunlichsten und durchaus attraktive Fotos entstehen…

Blick nach oben

 

Spiralen

Geschrieben am: 13. September 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Stadt / Zivilisation. 2 Kommentare.



Samstag, 6. September 2014 - Bienenfresser

zu dritt

 

Wer meinen Blog und meine Fotos schon länger verfolgt, der weiß: Ich fotografiere alles mögliche, nicht nur Natur – aber eigentlich keine Säuger und Vögel. Außerdem würde ich nie und nimmer in ein Tarnzelt einsteigen – stundenlang unbeweglich und schweigend fix an einer Stelle sitzen, nur eine kleine Luke, die Luft staut sich, man schläft fast ein, es ist brütend warm, es besteht immer die Gefahr, “umsonst” da zu warten und man könnte in der Zeit so viel anderes machen! Vom gemütlichen Kaffee trinken bis hin zu einer Wanderung voll kleiner Entdeckungen und vieler Fotos von auf den ersten Blick vielleicht uninteressanten Dingen. Außerdem fehlt mir die Brennweite für Tarnzelt-Fotografie. Und überhaupt.

Keine zehn Pferde bekommen mich in ein Tarnzelt!

Tarnzelt

 

Wohl aber so bezaubernd bunte, glucksend rufende und erstaunlich zutrauliche Vögel wie Bienenfresser. Anfang Juli waren wir eher zufällig am Standort, nur um sie zu beobachten. Die Bedingungen erwiesen sich als geradezu ideal: eine kleine Kolonie mit nicht sehr scheuen Vögeln, die sich langfristig nicht an einem plötzlich dastehenden Zelt stören; es gibt Abendlicht; Ansitze sind auch schon da, nämlich letztjährige und abgestorbene Robinienäste ermöglichen eine gute Freistellung und sind teilweise fotogen gekrümmt, man muss eigentlich gar nichts machen außer warten (und das zum Glück nicht lange, denn im Tarnzelt war es unsagbar heiß, aber auch die Bienenfresser hechelten, wenn sie gerade kein Insekt im Schnabel hielten. Ich sah mich zumindest mit einem Teil meiner Vorurteile bestätigt, aber das Erlebnis, die Vögel so dicht vor der Kamera einfliegen zu sehen, war toll und entschädigte für manches).  Und so saß ich dann mit geliehenen 300mm und geliehenem Konverter – Danke! – im Zelt.

inmitten der Robinie

 

Bienenfresser sind faszinierende und exotisch anmutende Vögeln, mit denen man eigentlich gar nicht so nahe am Schwarzwald rechnet und die über den heimischen Weinbergen und Fichtenwäldern fast deplaziert wirken…

Flug über der Rheinebene

 

vor dem Nussbaum

 

Ganz entgegen ihrem Namen waren die erbeuteten Insekten, die wir sahen, in der Regel größer: Verschieden Schmetterlinge (Admiral, Pfauenauge, diverse Nachtfalter), Großlibellen (Große und Kleine Königslibelle, Mosaikjungfer, Quelljungfer (!)), Hornissen, Hummeln und Schlupfwespen. Möglicherweise fressen sie die kleineren gefangenen Insekten auch direkt im Flug. Teilweise blieben die Vögel lange auf einem der Äste sitzen, bevor sie entweder in die Brutröhre zum Füttern flogen oder selbst das Insekt gefressen haben.

Bienenfresser

 

Bienenfresser

 

Schön ist auch die friedliche Geselligkeit dieser Art, sodass man teilweise bis zu fünf Vögel nebeneinander sitzend beobachten konnte.

Durchflug

 

Schwierig sind Flugfotos, da die Flugbahn schwer abzuschätzen ist und dafür die Brennweite vielleicht tatsächlich noch ein Stück zu kurz war. Machbarer sind da schon Anflugfotos (Serienbildmodus und Speicherkarte statt analogem Film sei dank, ist es kein Problem, so lange zu fotografieren, wie die Vögel fliegen und bis ein akzeptables Foto dabei ist). Mittlerweile sammeln sie sich bereits für ihren Zug nach Süden…

Anflug

 

Viele weitere schöne Bienenfresser-Fotos mit mehr Vogel-Fotografie-Erfahrung gibt es auf dem Blog von Lukas.

Im Abendlicht

Geschrieben am: 6. September 2014 von Magdalena in Andere Tiere. 1 Kommentar.



Mittwoch, 3. September 2014 - Kaffeepause

Kaffeepause

Geschrieben am: 3. September 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 30. August 2014 - Blütenhimmel

Leben gibt es über….

Auf der Möhrenplattform

 

…und unter der Möhre

Blütenhimmel

 

Fangbereit

Geschrieben am: 30. August 2014 von Magdalena in Insekten, Pflanzen, Spinnen und Spinnennetze. 0 Kommentare.



Mittwoch, 27. August 2014 - Kurzbesuch in der Wahner Heide

Heideblüte vor Birkenstämmen

 

Es gibt die Wahner Heide (177km²), die Wahner Heide im engeren Sinne (47km²) und das NSG Wahner Heide (37km²) (wen das genauer interessiert -> hier geht’s zu Wikipedia) – wir waren in letzterem zum Wandern, suchen, finden, fotografieren. Im August stand zwischen den Birken die Heide wunderschöne in Blüte, doch leider – vielleicht auch wetterbedingt – fanden wir kaum Insekten. Denn kurz nach unserer Ankunft zogen dunkle, sehr schöne und etwas strudelige Wolken ein und brachten einen kräftigen Regen.

 

Birke vor Gewitterwolken

Geschrieben am: 27. August 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Landschaften, Pflanzen. 0 Kommentare.



Grüne Flussjungfer, Ophiogomphus cecilia

 

Die Grüne Flussjungfer, Ophiogomphus cecilia, ist eine stark gefährdete (RL 2) Großlibelle und bildet mit Zangenlibellen und Keiljungfern die Familie der Gomphidae / Flussjungfern. Charakteristisch und wohl auch namensgebend sind die grünen Augen und der grüne Thorax. Die Art fliegt ab Juli bis in den Herbst hinein und ist auf sehr saubere, sandige Bäche angewiesen und reagiert empfindlich auch Wasserverunreinigungen. Umso erstaunlicher (und erfeulich!), dass wir die Art mehr oder weniger mitten in einer Großstadt fotografieren konnten! Danke an Torsten, der uns beim Finden der Art eine große Hilfe war und der vor einem Jahr sehr schöne Fotos mit einigen Informationen auf seinem Blog postete – hier geht’s zum ausführlichen Artikel.

Grüne Flussjungfer, Ophiogomphus cecilia

 

Im Lebensraum

 

Schattenwurf

Geschrieben am: 23. August 2014 von Magdalena in Insekten, Wissenswertes. 0 Kommentare.



Mittwoch, 20. August 2014 - Insektenjäger auf und im Wasser

Gerandete Jagdspinne

 

Die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) ist mit bis zu 22mm Körperlänge relativ groß und beeindruckend. Sie lebt v.a. in feuchten Gebieten und – wie ich finde sehr faszinierend – an, auf und in (!) Gewässern. Aufgrund ihrer starken Behaarung kann sie auf dem Wasser jagen, sie ist aber auch in der Lage zu tauchen, um zu jagen oder sich bei Gefahr zu verstecken. Bekannt sind hier die Fotos von Spinnen mit kleinen Fischen als Beute.

Der harmloser aussehende Wasserschlauch (Utricularia) macht ebenfalls unter Wasser Jagd auf Kleinstinsekten, die sich in die Saugfallen verirren. Die Fallen schnappen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1/10.000sek zu und ist damit die schnellste Bewegung im Pflanzenreich.

Wasserschlauchblüten

Geschrieben am: 20. August 2014 von Magdalena in Pflanzen, Spinnen und Spinnennetze, Wissenswertes. 0 Kommentare.



Samstag, 16. August 2014 - Zur blauen Stunde auf der Wiese

Schlafenszeit für kleine Fliegen

Geschrieben am: 16. August 2014 von Magdalena in Feldberg, Insekten, Pflanzen. 0 Kommentare.



Mittwoch, 13. August 2014 - Feldbergwetter…

Feldbwergwetter

 

Über das “Feldberg-Wetter” gab es letztes Jahr schon einen Artikel. Dieses Jahr bei einem Kurzbesuch wurde wieder manches bestätigt: Viel kälter als in Freiburg. In FR strahlende Sonne, wir fahren in die Wolken – um kommen gleichzeitig mit einem Wolkenbruch an. Glücklicherweise hielt der nur so lange an, dass alle Wanderer nach Hause flüchteten, um dann rechtzeitig vor Sonnenuntergang mit dem Regen aufzuhören. So durften wir – fast alleine auf den viel bewanderten Wegen – wabernden Nebel in den Tälern und schöne Lichtstimmungen zwischen Sonne und Wolken bewundern.

Geschrieben am: 13. August 2014 von Magdalena in Feldberg, Landschaften. 1 Kommentar.



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