Samstag, 22. November 2014 - butzbutz

viele Butzen

 

In Nürnberg sind wir immer wieder Butzenscheiben begegnet. Da ich mich dieses Jahr v.a. an den Formen und Strukturen erfreut habe, waren die Butzenscheiben natürlich ein willkommenes Motiv und auch bestens geeignet für schwarzweiß. Und so habe ich viele Flaschenböden, Schattenwürfe und vergrößerte Butzenscheiben mit Freude aufgenommen:

Schatten-Licht-Wurf

 

butzige Vergrößerung

Geschrieben am: 22. November 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 19. November 2014 - Kaffee & Musik

Kaffeepause

 

So ein Foto-Städte-Bummel-Urlaub darf natürlich nicht ohne ausreichende Pausen mit Kaffee und Kuchen ablaufen. Umso schöner, wenn dann ein Klavier das Café ziert.

Der Pianist

 

altertümlich

Geschrieben am: 19. November 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 15. November 2014 - Hinterhoftreppe

|-|Stop

 

Hinterhöfe sind motivreich und spannend! Bei Steingräber in Bayreuth spannt sich ein wunderbares Dach über den Hof. Und etwas versteckt findet man eine unansehlich erscheinende und wenig einaldende, kleine, zwischen Regenrinne, Eimern und Besen eingezwängte Treppe.

Hinterhoftreppe

 

Davon ließ ich mich nicht abschrecken – es handelte sich schließlich um eine Wendeltreppe! ;-) Dass sich ein zweiter Blick lohnt, zeigt das folgende Ergebnis:

Wendeltreppe

Geschrieben am: 15. November 2014 von Magdalena in Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 12. November 2014 - Fränkische Treppen

Laubstufen

 

Neben Türklopfern, Fensterläden und Schnörkeln haben es mir vor allem Treppen angetan. Ich weiß nicht, warum. Wendeltreppen eignen sich oft besondesr gut als Motiv, aber auch “normale” gerade Treppen sind reizvoll. Und sie sind überall! In jeder Stadt, beinahe in jeder Straße findet man Treppen. Und mit ihnen immer neue Motive: die Treppe an sich, der Schattenwurf der Stufen, ein Bepflanzung am Rand, schnörkelige Geländer oder auch einfach nur schmucklos symmetrische Stufen.

Würzburg

 

Rund um den Bamberger Dom und die Neue Residenz gibt es Treppen mit allem drum und dran – mit Fenstern, Licht und Symmetrie.

Neue Residenz

 

Neue Residenz Bamberg

Bereits auf dem Blog gezeigt und noch von 2012, aber nach wie vor eines meiner liebsten Treppenfotos und daher zeige ich es gerne nochmal:

Treppe

Geschrieben am: 12. November 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 8. November 2014 - Gloria omnibus

Gloria omnibus

 

Ein Frankenbesuch geht natürlich nicht ohne ausführlichen Kirchenbesuch! Wir waren in den unterschiedlichsten Kirchen (Bamberger Dom, St. Stephan, Unsere liebe Frau, Frauenkirche Nürnberg, St. Sebaldus, usw. – nur die Michaelskriche in Bamberg war leider bei beiden Besuchen wegen Restaurationsarbeiten geschlossen). Kirchenansichten von außen gibt es auf Postkarten zur Genüge, außerdem sind auf meinen Fotos immer Leute oder Autos oder stürzende Linien, also zeige ich nur Innenansichten. Und da der Blick auf den Altar mit vielen handy-fotografierenden Touristen davor (ich war ja auch einer, nur ohne Handy…) auch nicht so ansehlich ist, gibt es wie schon im letzten Post vor allem irgendwelche Details, bei denen die Zuordnung zur Kirche letztlich auch unwichtig ist.

Kirchenbank

 

Meist sind in einer Kirche andächtige Stille, gedämpftes Licht und viel hoher leerer Raum zu erwarten:

Säulenkonstruktion

 

Blick nach oben

 

Nicht so hier: Der Raum ist gut befüllt, die Kirche bestens ausgeleuchtet und überall hämmert, bohrt und sägt es. Wahrscheinlich blieben auch einige Handerwerker-Fluche nicht aus…

Gerüste in der Kirche

 

Aber auch in Kirchen, in denen gerade keine Handwerker unterwegs sind, haben sich Elemente der modernen Zivilisation eingeschlichen – mag die Türe noch so alt sein:

Notfall

 

Geheimnisvoller Faden

 

Immer wieder schön sind die Kirchenfenster (ich persönlich mag auch die nicht-bunten, die keine biblische Szene darstellen, sehr) und auch die dadurch entstehenden Lichteinfällt.

Kirchenfenster

 

Säulenlicht

 

Und sowieso gefallen mir auch überall Schnörkel…

Schnörkel

 

Schnörkel-Geländer

Geschrieben am: 8. November 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 5. November 2014 - Von Türen und Klopfern

 

VORSICHT STUFE

 

Bereits 2012 machten wir eine kleine fränkische Städtetour (Würzburg, Bamberg, Nürnberg), die nun ähnlich wiederholt wurde (Nürnberg, Bamberg, Bayreuth). Irgendwie kam es nie dazu, dass ich die 2012 entstandenen Fotos bloggte und so wird dies nun gemeinsam mit den neuen Fotos nachgeholt. Weder chronologisch noch regional geordnet, sondern so gut es geht thematisch. Da ich ja vor zwei Jahren bereits viele “so-sieht-es-hier-aus”-Fotos erstellt hatte, konnte ich mich nun beim zweiten Besuch auf unscheinbare Details, Farben und Formen konzentrieren. Da ich außerdem nicht allein reiste, die Fotografie nicht im Vordergrund stand und ich aus verschiedenen Gründen eigentlich nur das 35er nutzte (was durchaus auch reizvoll ist und in gewisser Weise die Kreativität steigert, wenn man nicht alles zur Verfügung hat) und mich an der Schwarz-Weiß-Fotografie erfreute, entstanden von den gleichen Orten ganz neue Fotos. Und da das Internet schon platzt vor lauter “so-sieht-es-hier-aus”-Fotos, veröffentliche ich die auch jetzt nicht, sondern zeige nur “komische” Fotos von beispielsweise Türklopfern.

Ring

 

An Türen sind nicht nur Klopfer zu finden:

Nürnberger Türknöpfe

 

grünes Bayreuth

 

Bamberger Säulen

 

Nach den großen Türen folgen imposante Gänge und es erstaunt, wie dick die Mauern zum Schutz der Burgen waren:

Mauern wie ein Tunnel

 

dicke Mauern

 

Wo es Türen gibt, gibt es auch Fenster ;-)

holzbraun-steinbraun

 

 

Und es geht nicht immer ohne Verbote, sonst kommt man ja auch nicht mehr zur Tür hinein.

Anstellen von Fahrrädern verboten

 

Schlussendlich weigern sich manche Türen ihrer eigentlichen Bestimmung und öffnen sich nur an anderer Stelle.

Eingang ->

 

Geschrieben am: 5. November 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Sonntag, 2. November 2014 - Zu Besuch beim Apfelweibla

Apfelweibla

 

In Bamberg lebt das Apfelweibla. Das Apfelweibla ist ein schöner Türknauf, den ich nun zum wiederholten Male besuchte (wenn man in Bamberg ist, muss man einfach das Apfelweibla besuchen :) ) und der den Anfang einiger Blogposts zu fränkischen Mitbringseln sein soll.

Das Apfelweibla bekam seine Bekanntheit durch ETA Hoffmann, der ihm in Der g0ldne Topf Leben einhaucht (und es allerdings nach Dresden versetzt): Da stand er und schaute den großen schönen bronzenen Türklopfer an; aber als er nun auf den letzten die Luft mit mächtigem Klange durchbebenden Schlag der Turmuhr an der Kreuzkirche den Türklopfer ergreifen wollte, da verzog sich das metallene Gesicht im ekelhaften Spiel blauglühender Lichtblicke zum grinsenden Lächeln. Ach! es war ja das Äpfelweib vom Schwarzen Tor!“ (ETA Hoffmann: Der goldne Topf, Stuttgart 2004, S. 20).

 

Apfelweibla

Geschrieben am: 2. November 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 29. Oktober 2014 - Kleine Funde im Nordschwarzwald

Bergeidechse

 

Bei einem Besuch im NP Nordschwarzwald haben wir über schönen Wäldern und Seen den Dreizehenspecht gehört (und ziehende Bienenfresser, die sich sonst eigentlich nicht in einem Fichtenwald mit Totholz finden), viele Pilze gesehen und auch einige eher unauffällige Bewohner gefunden, von denen ich drei kurz zeigen möchte.

Die wärmenden Sonnenstrahlen der Septembersonne nutzte diese kleine hübsche Berg-/Waldeidechse (Zootoca vivipara) in einem morschen Stamm am Wegesrand. Nicht weit entfernt lag auch ein gut getarntes adultes Tier.

Bergeidechse

 

In der fast verblühten Heide nebenan saß außerdem eine Raupe der Heidekraut-Bunteule (Anarta myrtilli), die mit ihrem grün-weißlichen Muster bestens im Gewimmel der kleinen Heidekrautblättchen getarnt sind. Die Raupen fressen aufrecht, parallel zum Ästchen sitzend.

Im Heidekraut

 

Raupe der Heidekraut-Bunteule

 

Immer wieder schön ist auch die Sichtung der Grünen Huschspinne (Micrommata virescens). Vor allem die “giftgrünen” (aber völlig harmlosen!) Männchen sind sehr hübsch. Wie auch bereits in der verblühenden Heide zeigt sich auch in diesen Gräsern schon das Ende der Vegetationsperiode und der Beginn des Herbsts.

Durch die Wiese gehuscht

Geschrieben am: 29. Oktober 2014 von Magdalena in Amphibien u. Reptilien. 0 Kommentare.



Freitag, 24. Oktober 2014 - Überm Federsee

3 Silberreiher

 

“Gewagt” war der erste Kommentar angesichts meiner gewählten Überbelichtung von +3. Aber es wurde ein Highkey der Silberreiher vor wolkigem Himmel gewünscht und es hat funktioniert.

Geschrieben am: 24. Oktober 2014 von Magdalena in Andere Tiere. 0 Kommentare.



Samstag, 18. Oktober 2014 - Gebänderte Heidelibellen

Lupe

 

Die Heidelibellen gehören zu den letzten Libellen, die im Jahr schlüpfen. Für mich leiten sie mit frühmorgendlichen Nebelschwaden, kälteren Nächten  und ersten verfärbten Laubblättern immer den Spätsommer ein. Besonders schön (und am einfachsten zu bestimmen) ist dabei die Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum. Es ist eine sehr zierliche Libelle mit deutlich sichtbaren dunklen Streifen an den äußeren Flügelrändern. Erstaunlicherweise wird sie durch diese Flügelränder nicht auffälliger, sondern ist imt Gras zwischen verschiedenen, teils schon braunen, Halmen bestens getarnt. Die Männchen haben ein rotes Abdomen und rote Flügelmale, die Weibchen ein gelbbraunes Abdomen und weiße Flügelmale. Auf mehren morgendlichen und abendlichen Touren entstanden zusammen mit Joachim, Torsten und Lukas eine Reihe von Aufnahmen.

 

Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum

 

Klein in der Wiese

 

pling-pling-Tröpfchen

 

Bänderungen

 

Zur blauen Stunde

 

Mücke zum Frühstück

 

Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum

 

Streifen

 

Vom Sonnenaufgang berührt

 

Im Lichtstreif

Geschrieben am: 18. Oktober 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten. 0 Kommentare.



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