Mittwoch, 20. August 2014 - Insektenjäger auf und im Wasser

Gerandete Jagdspinne

 

Die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) ist mit bis zu 22mm Körperlänge relativ groß und beeindruckend. Sie lebt v.a. in feuchten Gebieten und – wie ich finde sehr faszinierend – an, auf und in (!) Gewässern. Aufgrund ihrer starken Behaarung kann sie auf dem Wasser jagen, sie ist aber auch in der Lage zu tauchen, um zu jagen oder sich bei Gefahr zu verstecken. Bekannt sind hier die Fotos von Spinnen mit kleinen Fischen als Beute.

Der harmloser aussehende Wasserschlauch (Utricularia) macht ebenfalls unter Wasser Jagd auf Kleinstinsekten, die sich in die Saugfallen verirren. Die Fallen schnappen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1/10.000sek zu und ist damit die schnellste Bewegung im Pflanzenreich.

Wasserschlauchblüten

Geschrieben am: 20. August 2014 von Magdalena in Pflanzen, Spinnen und Spinnennetze, Wissenswertes. 0 Kommentare.



Samstag, 16. August 2014 - Zur blauen Stunde auf der Wiese

Schlafenszeit für kleine Fliegen

Geschrieben am: 16. August 2014 von Magdalena in Feldberg, Insekten, Pflanzen. 0 Kommentare.



Mittwoch, 13. August 2014 - Feldbergwetter…

Feldbwergwetter

 

Über das “Feldberg-Wetter” gab es letztes Jahr schon einen Artikel. Dieses Jahr bei einem Kurzbesuch wurde wieder manches bestätigt: Viel kälter als in Freiburg. In FR strahlende Sonne, wir fahren in die Wolken – um kommen gleichzeitig mit einem Wolkenbruch an. Glücklicherweise hielt der nur so lange an, dass alle Wanderer nach Hause flüchteten, um dann rechtzeitig vor Sonnenuntergang mit dem Regen aufzuhören. So durften wir – fast alleine auf den viel bewanderten Wegen – wabernden Nebel in den Tälern und schöne Lichtstimmungen zwischen Sonne und Wolken bewundern.

Geschrieben am: 13. August 2014 von Magdalena in Feldberg, Landschaften. 0 Kommentare.



Samstag, 9. August 2014 - Die Pracht des Türkenbunds

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

 

Ende Juli fanden wir zu unserer Freude noch blühende Türkenbund / Türkenbund-Lilien (Lilium martagon). Ein Exemplar war besonders stattlich und stand am Wegesrand. Die Blüten waren unglaublich intensiv gefärbt und die Abendsonne auf der Wiese dahinter sorgte für schöne Hintergrundfarben (es wurde nicht an der Sättigung gedreht, die Farben waren so…).

Der Türkenbund gehört zu den Lilien, kann eine Höhe von 1,50m erreichen und hat im Boden eine Zwiebel. Den Namen hat er aufgrund der nach oben gerollten Blütenblätter, die an einen Turban erinnern. Die schönen Pflanzen werden gerne von Rehen gefressen.

 

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

 

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

 

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

 

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

Geschrieben am: 9. August 2014 von Magdalena in Feldberg, Objektiv: Tamron 90mm, Pflanzen. 0 Kommentare.



Mittwoch, 6. August 2014 - Staubgefäße

Türkenbund-Lilie (Lilium martagon)

Geschrieben am: 6. August 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Feldberg, Objektiv: Tamron 90mm, Pflanzen. 0 Kommentare.



Sonntag, 3. August 2014 - Farnvorhang

Farnvorhang

Geschrieben am: 3. August 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen. 0 Kommentare.



Dienstag, 29. Juli 2014 - ein bisschen Schwarzwald

"Vorsicht Elektrozaun"

 

…auf mehreren “Omma-Touren” (eher weniger anstrengende Spaziergänge mit viel Vergnügen und ausreichend (mehr als eigentlich notwendig) Päuschen, eigentlich immer mit Kaffee & Kuchen, die Fotografie – bzw. das Ergebnis – steht nicht unbedingt im Mittelpunkt) im südlichen und mittleren Schwarzwald entstanden in den letzten Tagen einige Fotos. Überall sind Sauerklee, dicke Moospolster, Wachtelweizen und Weidenröschen, Weidezäune, Schwarzwaldhäuschen (gut für Päuschen, Kaffee und Kuchen ;-) ) Weberknechte (und andere Tiere) zu sehen (manche bzw. viele der anderen Tiere auch nicht. Das Auerhuhn zeigte seine Anwesenheit im schönen Heidelbeerenwald nur durch eine Feder, das Rotwild durch seine Spur im Schlamm).

Dach

 

Weidenröschen

 

Wachtelweizen

 

Moosblüten*

* (bevor sich nun die Botaniker unter den Lesern über den Titel “Moosblüten” aufregen: Nein, Moos blüht nicht. Moose gehören mit Farnen zu den niederen Pflanzen und vermehren sich über Sporen, Sporophyten, Gameten und Gametophyten – letztlich ist das auch bei den Blütenpflanzen so, nur nicht so gut zu sehen und kompliziert in einer Blüte verpackt. Die Blüten gehören einem Labkraut. Aber der Titel bot sich so schön an.)

 

Sauerklee

 

Weberknecht

Geschrieben am: 29. Juli 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen, Spinnen und Spinnennetze, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Freitag, 25. Juli 2014 - Sommerliches Leuchten in der Bergwiese

Bergwiesenleuchten

Geschrieben am: 25. Juli 2014 von Magdalena in Feldberg, Pflanzen. 0 Kommentare.



Dienstag, 8. Juli 2014 - Gelbbauchunke – Lurch des Jahres 2014

Gelbbauchunke (Bombina variegata) - "Krokodil"

 

Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) ist im Vergleich mit Fröschen und Erdkröten mit einer Körperlänge von 3,5-5,5cm ein eher kleiner Lurch mit wunderschönen herzförmigen Pupillen. Ihre Oberseite ist schlicht graubraun gefärbt und mit schwarzen Hornstacheln besetzt. Die Unterseite ist dagegen leuchtend gelb mit schwarzen Flecken gefärbt. Das Gelb (entsprechend das Rot der Rotbauchunke) ist wie beispielsweise auch beim Salamander eine Warnfarbe. Die Unken verfolgen die Taktik “erst tarnen, dann warnen” – mit ihrer unauffälligen Oberseite sind die Tiere hervorragend in den lehmigen Gewässern getarnt, aus denen oft (erinnert mich immer an ein Krokodil) nur die Nasenlöcher und Augen herausschauen. Kommt ihnen ein Feind dann doch zu nahe und ist eine Flucht nicht mehr möglich oder erscheint nicht mehr sinnvoll, gehen sie in die sogenannte Kahnstellung: Die Unke bildet ein Hohlkreuz und zeigt dabei die giftig leuchtende Unterseite.

 

Schlammbad: Verwirbelungen beim Schwimmen

 

Sowohl Rot- als auch Gelbbauchunken sind stark gefährdet. Da die Gelbbauchunke ihren Verbreitungsschwerpunkt in Mittel- und Süddeutschland hat und auch in den Mittelgebirgen zu finden ist, trägt sie den deutschen Zweitnamen “Bergunke” – die Rotbauchunke entsprechend ihrer nordöstlichen Verbreitung “Tieflandunke”, was wissenschaftlich nicht ganz korrekt ist. Denn die Gelbbauchunke findet sich innerhalb ihrer Verbreitung in Süddeutschland auch in den “tiefländischen” Bereichen.

 

Gelbbauchunke (Bombina variegata) im Lebensraum

 

Gelbbauchunke zwischen Gräsern versteckt

 

Gelbbauchunken haben einen sehr schönen, leisen Ruf, der ohne Schallblasen entsteht, sondern inspiratorisch, wenn die Luft beim Einatmen durch den Kehlkopf in die Lungen strömt. Im Gegensatz dazu haben Rotbauchunken innere kehlständige Schallblasen. Trotz dieser unterschiedlichen Lauterzeugung klingen die Rufe (“Unkengeläut”) erstaunlich ähnlich und sind vor allem im “Chor” sehr schön und leicht traurig, klagend anmutend.

 

Lebensraum Steinbruch

 

Gelbbauchunken zählen zu den deutlich tagaktiven Amphibien und sind auch an Land äußerst flink – sie können sowohl gut krabbeln als auch hüpfen. Diese Fähigkeit ist für sie sehr wichtig, da sie bevorzugt Temporärgewässer besiedeln und damit auf mehrere Wanderungen im Jahr angewiesen sind: immer dann, wenn ihre Pfütze / Graben / Fahrspur (daher sind auch Steinbrüche oder Truppenübungsplätze typische Habitate) austrocknen, verlassen sie den Standort und suchen sich eine neue Pfütze. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie keine feste Laichzeit wie z.B. Erdkröten oder Grasfrösche haben, sondern bis in den Sommer hinein immer wieder laichen können. Die Kaulquappen erreichen dabei eine erstaunliche Größe von 16mm, was angesichts der Größe einer adulten Unke doch recht viel ist.

 

Jede Pfütze wird angenommen, auch im Bagger

Geschrieben am: 8. Juli 2014 von Magdalena in Amphibien u. Reptilien, Artenportrait, Stadt / Zivilisation, Wissenswertes. 2 Kommentare.



Sonntag, 6. Juli 2014 - Avignon-Laterne

Avignon-Laterne

Geschrieben am: 6. Juli 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



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