Samstag, 17. Januar 2015 - Goldener Birkenregen

Goldener Birkenregen

Geschrieben am: 17. Januar 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen. 0 Kommentare.



Montag, 12. Januar 2015 - *schneeweiß*

ligusterbunt

 

Zum Jahresende fiel doch tatsächlich ein bisschen Schnee – leider blieb er viel zu kurz liegen und nun ist es für Januar schon wieder erschreckend warm. In den wenigen frostigen Tagen entstanden einige winterlich-botanische Fotos:

Schneetanne

 

Eisköpfchen

 

Eisspiralen

 

frostige Sommererinnerung

Geschrieben am: 12. Januar 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen. 0 Kommentare.



Sonntag, 28. Dezember 2014 - Jahresrückblick 2014

Blütenaussicht

 

Es war viel los dieses Jahr! Wie schon in den letzten Jahren möchte ich in diesem Post zusammenfassen, welche Fotos mir besonders am Herzen liegen, welchen mir neuen Arten ich begegnet bin und was dieses Jahr von mir schwerpunktmäßig fotografietr wurde. Bis April war ich fotografisch etwas untätig, doch dann kam die Obstblüte und ein für die Bienen ertragreicher Frühling.

Bienen

 

Im Frühling waren wir auch bei den Wilden Tulpen und bei den Faltern am Rheindamm…

Kronwickenbläuling

 

…haben nachts Salamander gesucht, manchmal gefunden und fotografiert.

Salamandernacht

 

Nebenbei entstanden Fotos, mit denen man eigentlich nichts machen kann, außer einen Text hineinzuschreiben (dieses Urteil mag zwar richtig sein, stammt nicht von mir!) und die ich dennoch sehr mag, wie meine Ameisen:

aufwärts

 

Im Sommer waren wir bei der Grünen Flussjungfer und bei den Gelbbauchunken,

Schlammbad

 

zu meinem eigenen Erstaunen habe ich bei den Bienenfressern erste Einstiege in die ornithologische Welt gewagt,

Bienenfresser

 

und selbstverständlich waren wir auf dem Feldberg.

Farnvorhang

 

Türkenbund zur blauen Stunde

 

Im Spätsommer bin ich (gegen meine Natur) zum Sonnenaufgang aufgestanden, um  Gebänderte Heidelibellen zu fotografieren und wir waren im Karwendel. Dort entstanden einige Landschaftsfotos, ich bin über meine erste Herbst-Drehwurz gestolpert und konnte mich ausführlich mit dem Sumpf-Herzblatt befassen:

Nebelweite

 

Y°°°

 

Außerdem gab es einen spätsommerlichen Regen-Urlaub in Ligurien, von dem ich demnächst weitere Fotos posten werde.

Italienische Straße

 

Der Herbst ist dieses Jahr sehr lange und so hat er auch noch für einen fränkischen Urlaub gereicht. Nicht nur dort habe ich meine alte Liebe für Rost, Türen, Fensterläden wieder belebt und eine neue für Treppen entdeckt,

Vorsicht Stufe

 

sondern mich auch schon in Köln an Treppenhäusern probiert:

im Schneckenhaus

 

Insgesamt habe ich sehr viel in schwarzweiß probiert, die Freuden und Tücken der Doppelbelichtungen ausgetestet, mit selbst auferlegter Brennweitenbeschränkung versucht, kreative Fotos zu machen, und nicht zuletzt gelernt, erst mit dickem Bauch Makrofotografen-Perspektiven einzunehmen, um mich kurz darauf darin zu üben, wie man mit wedelndem, begeistert nach der Kamera greifenden Kind im Tragetuch scharfe Fotos mit gewünschtem Bildausschnitt erstellt…

Frostspanner

(Frostspanner)

Geschrieben am: 28. Dezember 2014 von Magdalena in Jahresrückblick. 0 Kommentare.



Mittwoch, 24. Dezember 2014 - Im Schneckenhaus

Im Innern eines roten Schneckenhauses

 

in rot & gelb

Im Innern eines gelben Schneckenhauses

 

So sieht es wohl in einem Schneckenhaus aus.

Oder ist es der Ausschnitt eines gigantischen Lutschers?

Lutscher?

 

Die Wahrheit: Es ist ein Treppenhaus. Insgesamt ca. 13 Stockwerke. Ich bin trotz Höhenangst mit einem durchsichtigen Aufzug bis hoch gefahren und habe in das “Treppenauge” nach unten geguckt – ganz schön tief! Aber was macht man nicht alles für ein Foto…

Die Tiefe des Treppenauges

Es ist natürlich reizvoll, sie nur auf das Farbspiel zu konzentrieren und sämtliche weitere Strukturen wie Treppenstufen, Beleuchtung oder Geländer auszublenden. Doch sie können auch bildgestaltend eingebaut werden und es ergeben sich ganz andere Fotos, die nicht nur von rotweißen Spiralen leben.

Geländer nach oben

 

Geländer nach oben

 

Von unten gesehen dominieren die Schneckenhausstrukturen, die Spiralen und der Farbwechsel, von oben betrachtet wird danke der Stufen deutlicher, dass es sich tatsächlich um eine Treppe handelt.

Spirale treppab

 

Leuchtende Schneckensterne

Geschrieben am: 24. Dezember 2014 von Magdalena in Farben und Formen, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 17. Dezember 2014 - Kristallkügelchen

Kristallkügelchen

Geschrieben am: 17. Dezember 2014 von Magdalena in Farben und Formen. 0 Kommentare.



Samstag, 13. Dezember 2014 - Information

Information

Geschrieben am: 13. Dezember 2014 von Magdalena in Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Mittwoch, 10. Dezember 2014 - liegengeblieben?

Rädle

 

Zu meiner Freude (zumindest von der fotografischen Seite her gesehen, im Sinne der Natur / des Naturschutzes natürlich nicht erfreulich), da ich ja doch eine eigenwillige Vorliebe für Rost habe,fand ich im Wald mal wieder ein wohl mehr oder weniger vergessenes, aber sicherlich aussortiertes, rostiges Ding. Genauer: eine mobile Zementmischmaschine und manch anderes landwirtschaftliches Gerät.

Zahnrostrad

 

Waldrostrad

 

Das “Ding” steht wohl schon lange am Waldrand und die Natur nimmt sich Stück um Stück: Während auf der Radabdeckung noch Moose die Pionierarbeit leisten,…

Moospölsterle

 

…wird in der Zement-Misch-Trommel nichts mehr gemischt, sondern besiedeln die ersten höheren Pflanzen das Innenleben…

in der Mischtrommel

 

…und auch der Reifen ist schon ein stückweit zersetzt und “bepflanzt”:

Reifenbotanik

 

Bei Naturfotografen scheint ansonsten die Vorliebe für Rost begrenzt, wie der folgende Kommentar zu meinen Motiven zeigt – aber man muss ja nicht immer der breiten Masse folgen: “das rostige Etwas, das wohl just in dem Moment in den Bildausschnitt gefallen sein muss, als Du den Auslöser betätigt hast, weil sonst kommt ja kein Mensch auf die Idee, sowas zu fotografieren” ;-) .

Herbst-Waldboden

Geschrieben am: 10. Dezember 2014 von Magdalena in Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 6. Dezember 2014 - Herbst bei den Tarntieren

Tarntier im bunten Herbstblaub

 

Im Novemberwald fanden wir auch diese Tiere – möglicherweise ebenfalls Frostspannermännchen?

Während die Tiere Mitte November noch durch den Wald flogen, fanden wir zwei Wochen später praktisch nur noch entkräftet durch das Laub krabbelnde oder schon tote Falter.

tot zwischen Buchenlaub

Geschrieben am: 6. Dezember 2014 von Magdalena in Insekten. 1 Kommentar.



Samstag, 29. November 2014 - Frostspanner

Zwei Tarntiere

 

Auf unseren Spaziergängen durch den Wald halten wir auch immer wieder Ausschau nach “Tarntieren”. Und wir wurden fündig. Im oberen Bild haben sich gleich zwei Wirbellose versteckt:

Weberknecht

 

und:

Flugunfähiges Frostspannerweibchen

 

Zunächst links oben ein Weberknecht – vielleicht besser getarnt, aber irgendwie auch bekannt. Und dann rechts unten etwas auffallender ein, ja, was denn? Ein komisches dickliches Tier. Das Weibchen eines Frostspanners (Operophtera), vermutlich des Buchen-Frostspanners (eine genaue Unterscheidung von Buchen-Frostspanner und Kleiner Forstspanner ist nur durch eine Genitaluntersuchung möglich). Frostspanner haben eine hoch interessante Biologie. Zuallererst fällt der ausgeprägte Sexualdimorphismus auf, dass also Weibchen und Männchen sehr unterschiedlich aussehen: Das Weibchen ist flugunfähig und dick, das Männchen entspricht dagegen schon eher der allgemeinen Vorstellung eines Falters:

Frostspannermännchen

 

Da das Weibchen flugunfähig ist, kann es ja die Eier nicht im ganzen Wald verteilen. Und damit nicht an Ort und Stelle lauter neue flugunfähige Weibchen und flugfähige Männchen schlüpfen, die dann ein Leben lang den immer gleichen Baum kahl fressern, müssen sich eben die Raupen fortbewegen. Frisch geschlüpft spinnen sie einen dünnen Faden und lassen sich vom Wind mitnehmen, ähnlich Spinnen. Mit Glück bleiben sie dann an einer Futterpflanze haften. Die Eier werden in Rindenritzen abgelegt. Die Raupen schlüpfen im Frühjahr, fliegen durch die Lande und fressen dann junge Blätter ihrer Wirtsbäume. Daher gilt der Frostspanner auch als Forstschädling, da er die Bäume (Ahorn, Buche, Hainbuche und andere Laubbäume) regelrecht kahlfressen kann. Zur Bekämpfung werden Leimringe ausgebracht, an denen die Weibchen kleben bleiben und dort ihre Eier ablegen und welche dann wieder entfernt werden. Die Verpuppung erfolgt im Boden und die adulten Tiere, die übrigens keine Mundwerkzeuge und somit nur eine sehr kurze Lebensdauer als Falter haben, erscheinen oft erst nach dem ersten Frost. Das erklärt, warum wir im November so viele von ihnen fanden.

Frostspannermännchen

Geschrieben am: 29. November 2014 von Magdalena in Artenportrait, Insekten, Spinnen und Spinnennetze, Wissenswertes. 0 Kommentare.



Mittwoch, 26. November 2014 - Herbstkringel

In Erinnerung an den Frühlingskringel nun also auch die herbstliche Variante:

Herbstkringel

Geschrieben am: 26. November 2014 von Magdalena in Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



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