Samstag, 30. Juli 2011 - Gelbbauchunken
Zu meiner großen Freude fand ich bei mir in der Nähe Gelbbauchunken. Der Standort ist alles andere als fotogen und die Kleinen sind auch bestens getarnt, sodass man immer eine Weile suchen muss. Dennoch freue ich mich sehr, sie hier gefunden zu haben.
Motiv: Gelbbauchunke (Bombina variegata) vom 4. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | 3,2 | 1/2000
 
 
 
Motiv: Gelbbauchunke (Bombina variegata) vom 4. Juli 2011

 

Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | 3,2 | 1/125
Geschrieben am: 30. Juli 2011 von Magdalena in Amphibien u. Reptilien, Objektiv: Tamron 90mm. 0 Kommentare.



Dienstag, 26. Juli 2011 - 90°
Motiv: Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum) vom 14. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 139mm | F4,5 | 1/250
Geschrieben am: 26. Juli 2011 von Magdalena in Objektiv: Tamron 70-200mm, Pflanzen. 0 Kommentare.



Donnerstag, 21. Juli 2011 - Kleine Wassertänzer
Motiv: Wasserläufer (Gerris spec.) vom 17. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,5 | 1/25
Wie kleine Tänzer bewegen sie sich auf der Wasseroberfläche. An der Unterseite der Beine sind sie dicht behaart, so dass sie nicht einsinken können, dazu kommt sicherlich auch ihr geringes Gewicht.
Motiv: Wasserläufer (Gerris spec.) vom 17. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/60
Sie bewegen sich ruckartig und können ganz schön schnell werden – das richtige Fokussieren ist da nicht immer einfach, zumal die Ausrüstung trotz der Nähe zum Wasserspiegel nicht nass werden sollte.
Motiv: Wasserläufer (Gerris spec.) Paarung vom 17. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,5 | 1/25
Ab und zu entstanden größere Wellen und konzentrische Kreise, als diejenigen, die von den Wasserläufern gebildet werden – ich nehme an, von den Fischen. Ob sie die Wasserläufer als Nahrung ansehen, weiß ich nicht.
Motiv: Wasserläufer (Gerris spec.) vom 17. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/400
So schön und harmlos die Wasserläufer auch anzusehen sind – es sind räuberische Insekten, die sich von auf die Wasseroberfläche gefallenen Insekten ernähren.
Und, was vielleicht nocht mehr erstaunt: Sie gehören zu den Wanzen, die einzelnen Arten sind jedoch schwer zu unterscheiden, einige Vertreter leben sogar im fließenden Gewässer.
Motiv: Wasserläufer (Gerris spec.) vom 17. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/80
Geschrieben am: 21. Juli 2011 von Magdalena in Insekten, Objektiv: Tamron 70-200mm. 0 Kommentare.



Samstag, 16. Juli 2011 - Blümchen
Motiv: Labkraut (Gallium spec.) vom  14. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/100
Die letzten beiden Tage habe ich mich mit einem eigentlich häufigen, aber dennoch nicht häufig fotografierten, Motiv befasst: Labkraut / Galium, das in die Familie der Rötegewächse / Rubiaceae gehört und von dem es insgesamt über 200 Arten gibt. 
Es wächst viel an Wegrändern und trägt an einem Blütenstand viele, viele kleine weiße, nahezu unscheinbare Blütchen. Ein gesamter „Zweig“ mit all seinen Blüten ist kaum ansprechend zu fotografieren, sodass ich mich auf einzelne Blüten konzentrierte. Schwer genug. 
So habe ich mich in den unterschiedlichsten Darstellungsformen probiert: Scherenschnitt, abendliches starkes Gegenlicht, schöne Sonneuntergangs-Farben und mehr.
Das Labkraut hat seinen Namen übrigens aufgrund seines Gehalts an Lab-Enzym, das der Milch zugegeben wurde.
Motiv: Labkraut (Gallium spec.) vom  15. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm + ZR | F3,2 | 1/50
Motiv: Labkraut (Gallium spec.) vom  15. Juli 2011 im Gegenlicht mit Fliege
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm + ZR | F3,2 | 1/100
Motiv: Labkraut (Gallium spec.) vom  15. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm + ZR | F3,2 | 1/400
Motiv: Labkraut (Gallium spec.) vom  14. Juli 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/200
Geschrieben am: 16. Juli 2011 von Magdalena in Objektiv: Tamron 70-200mm, Objektiv: Tamron 90mm, Pflanzen, Weinberg. 0 Kommentare.



In den kommenden Tagen möchte ich Ihnen in einer mehrteiligen „Serie“ das Leben und √úberleben am Standort Fels, konkret in den Alpen, näherbringen.
Für die Pflanzenwelt ist ein Leben in Fels und Stein, wie beispielsweise in den Alpen, kein einfaches. Sie haben mit vielen Problemen zu kämpfen – aber auch viele und vielfältige Strategien und Anpassungen gefunden. Sowohl Probleme als auch Lösungen sollen hier am Beispiel von verschienden Alpenpflanzen vorgestellt werden.
Ganz besonders schwer haben es die Pflanzen der alpinen Stufe (2100-2800m – in der folgenden nivalen Stufe kommen keine höheren Pflanzen mehr vor).
Schwierigkeiten:
– Es liegt sehr, sehr lange Schnee, so dass die Vegetationsperiode und die Zeit zum Wachsen, Blühen, Samenproduktion und -verteilung sehr kurz ist.¬† Im Schnitt nimmt die Temperatur um 0,5¬∞C pro 100m Höhenzunahme ab und die Vegetationsperiode verkürzt sich dadruch um 6-7 Tage jährlich.
Daher blühen Frühlings- und Herbstblüher zeitgleich.
– Der Temperaturgegensatz von Tag und Nacht bzw. Sonnen- und Schattenseite eines Berges ist sehr hoch.
– Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv.
– Es weht ein kräftiger Wind.
– Es gibt nur wenige Insekten, die als Bestäuber dienen können. Für Windbestäubung braucht es aber Unmengen an Pollen und die Pflanzen stehen oft sehr weit auseinander.
– Die dicke Schneedecke sorgt für Temperaturen um 0¬∞C am Boden, wodurch der Stoffwechsel der Pflanzen aktiv bleibt und sie Reservestoffe verlieren.
– Auf dem Fels liegt nur eine geringe Humusschicht und viele Nährstoffe werden durch den Niederschlag davon geschwemmt.
-¬† Aufgrund der geringen Humusschicht gibt es kaum eine Möglichkeit, Wasser zu speichern. Auch der Fels kann es nicht aufnehmen und so fließt viel vom Niederschlag „ungenutzt“ ins Tal.
– Handelt es sich um nackten Fels, findet man auch oft Geröllhalden vor. Man mag denken, dass die Pflanzen sich hier besser verwurzeln können – aber Geröll ist auch immer eine Gefahr: Der Boden kann buchstäblich unter der Pflanze wegrollen oder sie wird von Geröll von weiter oben überrollt. Außerdem können leicht Wurzel- oder Sprosstücke abgetrennt werden.
Geschrieben am: 13. Juli 2011 von Magdalena in Objektiv: Tamron 90mm, Pflanzen. 0 Kommentare.



Samstag, 9. Juli 2011 - Krabben…spinnen
Motiv: Veränderliche Krabbenspinne  (Misumena vatia) vom  3. Juli 2011, gelbe Färbung, Weibchen, auf Kreuzkraut (Senecio)
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/400
Zwar habe ich noch einiges an Orchideen, doch möchte ich die Orchideen-Serie zunächst einmal unterbrechen. 
Jeden Sommer beobachte ich die Veränderliche Krabbenspinne in wunderschönem gelb auf dem Kreuzkraut. Krabbenspinnen bilden keine Netze aus, sondern jagen ihre Beute „aktiv“: Dabei lauern sie mit ausgebreiteten Armen an Blättern oder Blüten und packen das zum Bestäuben anfliegende Insekt. Den Namen „Krabbenspinne“ haben sie wohl aufgrund der beiden Vorderbeinpaare, die länger und kräftiger ausgebildet sind, wodurch die Spinne nicht unähnlich einer Krabbe erscheint. 
Motiv: Veränderliche Krabbenspinne  (Misumena vatia) vom 24. April 2011, weiße Färbung, Weibchen
Aufnahmedaten: Canon40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/100
Die veränderliche Krabbenspinne (Misumen vatia) hat ihren Namen aufgrund ihrer Fähigkeit, die Farbe ihres Untergrunds anzunehmen: Spinnen auf gelben Blüten sind gelb, auf weißen Blüten weiß. Auch leicht bläuliche Exemplare können vorkommen und oft tragen sie (zwei rote) Streifen auf dem Rücken. Manchmal erscheint die Tarnfarbe nicht passend, aber die Jagd ist dennoch erfolgreich, denn Insekten sehen die Farben anders als Menschen. 
Motiv: Veränderliche Krabbenspinne  (Misumena vatia) vom  5. August 2008, weiße Färbung mit roten Streifen, Weibchen, mit Fliege
Aufnahmedaten: Canon40D | Tamron 90mm | F4,5 | 1/50
Das Weibchen wird einen knappen Zentimeter groß und fängt beachtliche Beute: Honigbienen sind Standard, aber auch Schmetterling sind möglich. Das Männchen bleibt wesentlich kleiner. Nach meinen Beobachtungen sind Krabbenspinnen sehr standorttreu und können mehrere Tage auf der gleichen Pflanze bzw. Blüte beobachtet werden. Am einfachsten findet man eine Krabbenspinne dann, wenn man eine Biene unbeweglich unter einer Blüte hängen sieht…
Motiv: Veränderliche Krabbenspinne  (Misumena vatia) vom 1. Juli 2011, gelbe Färbung, Weibchen, auf Kreuzkraut (Senecio), mit Honigbiene; typischerweise beim Fressen unter der Blüte
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/250
Es gibt noch viele weitere Gattungen und Arten. In warmen Gebieten findet sich Thomisus ornustus, bei der ebenfalls die Färbung variieren kann. Diese gelbe Variante sitzt auf einem Sonnenröschen, Helianthemum
Motiv:Thomisus ornusts vom 11. Juni 2010 auf Sonnenröschen.
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm
Etwas südlicher habe ich diese Heriaeus-Art gefunden, die unglaublich gut getarnt auf dem Stein sitzt und den Falter zur Beute hatte.
Motiv: Heriaeus spec. von 2007 mit Falter
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | Südfrankreich
 
Geschrieben am: 9. Juli 2011 von Magdalena in Objektiv: Tamron 90mm, Spinnen und Spinnennetze, Wissenswertes. 0 Kommentare.



Montag, 4. Juli 2011 - Die Orchidee des Jahres
Platanthera bifolia – Zweiblättrige Waldhyazinthe
Motiv: Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) vom 21. Mai 2011, Einzelblüte. Gut sichtbar die parallel ausgerichteten Staubbeutelfächer.
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F7,1 | 1/13
Die Zweiblättrige Waldhyazinthe wurde von den Arbeitskreisen Heimische Orchideen zur Orchidee des Jahres 2011 gewählt. Sie wird bis zu 50cm hoch, der Blütenstand hat einige kleine Blättchen und zwei grundständige länglich-ovale Blätter. 
Motiv: Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) vom 23. Mai 2009
Aufnahmedaten: Canon40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/400
Ein Blütenstand trägt bis zu 50 weiße, locker stehende, stark duftende Blüten. Die Grundfarbe der Blüten ist weiß, die Lippe kann leicht grünlich gefärbt sein. Auffallend ist der dünne nach hinten abstehende Sporn mit 3-4cm Länge.
Die Waldhyazinthe blüht ab Mitte Mai in lichten Wäldern und Magerwiesen auf leicht saurem Boden. Sie ist auch im Tiefland zu finden.

Gründe für ihren Rückgang ist die zunehmende Verbuschung, Düngung und Aufforstung.
Motiv: Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) vom 23. Mai 2009, Blütenstand
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm |
In der Gattung gibt es noch eine zweite Art (P. chlorantha), von der sich P. bifolia vor allem durch die parallel ausgerichteten Staubbuetelfächer unterscheidet (Die Staubbeutelfächer von P. chlorantha gehen nach unten hin auseinander).
Motiv: Zweiblättrige Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) vom 21. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F5 | 1/25
Orchidee des Jahres 2011 beim Arbeitskreis Heimische Orchideen.
Geschrieben am: 4. Juli 2011 von Magdalena in Artenportrait, Objektiv: Tamron 90mm, Pflanzen. 0 Kommentare.



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