Donnerstag, 17. Oktober 2013 - Binsen-Mikado

Binsen-Mikado

Geschrieben am: 17. Oktober 2013 von Magdalena in Farben und Formen, Feldberg, Pflanzen. 0 Kommentare.



Dienstag, 15. Oktober 2013 - Moore

Moor

 

Moore sind unwirtliche Lebensräume mit extremen Bedingungen: saurer pH-Wert, dauerhafte Nässe mit fließendem 4¬∞C kaltem Wasser. Hier können nur Spezialisten überleben, die daran angepasst sind: Fettkraut und Sonnentau als fleischfressende Pflanzen, Knabenkräuter, Wollgras, als „Gäste“ aus den Alpen Troddelblume und Alpenhelm.

Wollgras

 

Rundblättriger Sonnentau, Drosera rotundifolia

 

Drosera x obovata, Sonnentauhybride

Bäume haben mit diesen Bedingungen deutliche Schwierigkeiten, wachsen langsam und sterben meist früh ab. Nährstoffeintrag, das Abgraben des Wassers und der Abbau von Torf ¬†bedrohen diese langsam entstandenen Biotope.

kleine Kiefer im Moor

 

Leuchtendes Wollgras

 

Geschrieben am: 15. Oktober 2013 von Magdalena in Feldberg, Landschaften, Pflanzen, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



Samstag, 12. Oktober 2013 - Nebel

Gelber Enzian

 

Zwei typische Feldbergbewohner: Gelber Enzian, Wiesenpieper – natürlich inmitten einer Wolke 🙂

Nebelvogel

 

Geschrieben am: 12. Oktober 2013 von Magdalena in Andere Tiere, Feldberg, Landschaften, Pflanzen. 0 Kommentare.



Donnerstag, 10. Oktober 2013 - Farne

Farn

 

Wenn ich mich an die Bodenvegetation der Bannwälder erinnere, scheinen sie neben einigen Blumen fast nur aus Heidelbeere und Farnen zu bestehen… Ich finde Farne (und Schachtelhalme) in ihrer Ursprünglichkeit und Symmetrie ¬†immer wieder aufs Neue sehr schöne Fotomotive.

Bannwald mit Farnen

 

Farndopplung

 

Farnfliege

 

Farnwedel

Geschrieben am: 10. Oktober 2013 von Magdalena in Farben und Formen, Feldberg, Insekten, Pflanzen. 0 Kommentare.



Dienstag, 8. Oktober 2013 - Bannwald

Bannwald

Etwa 300ha des NSG Feldbergs sind Bannwald. Bannwälder sind die sogenannten ‚ÄûUrwälder von morgen‚Äú, hier greift der Mensch nicht mehr ein und lässt der Natur ihren Lauf. Die Folge sind sehr struktur- und artenreiche Lebensräume. Totholz entsteht, bleibt liegen und ist eine wichtige Grundlage für zahlreiche Pilze und Insekten.

Totholz ist Lebensraum

 

Der Totholzbestand mit den darin lebenden Käfern ermöglichte es außerdem dem zeitweise im Schwarzwald ausgestorbenen Dreizehenspecht vor etwa 20 Jahren in dieses Gebiet zurückzukehren. Auch andere Tiere wie der Sperlingskauz profitieren vom Bannwald. Tote Bäume schaffen auch neue Lichtungen und lassen sowohl krautige Pflanzen keimen und aufblühen, als auch lange auf dem Waldboden liegende Samen alter Baumgenerationen keimen.

"toter Wald"

 

Waldmeister

 

"Felsenblümchen" (Sternsteinbrech / Saxifraga stellaris)

 

Waldbach

 

Spanner

 

Fels, Wasser, Pflänzchen

 

Schwebfliege

 

Weberknecht

 

Weberknecht mit Milben

 

Geschrieben am: 8. Oktober 2013 von Magdalena in Feldberg, Insekten, Landschaften, Pflanzen. 0 Kommentare.



Samstag, 5. Oktober 2013 - Tarnung!

Tarnung!

Geschrieben am: 5. Oktober 2013 von Magdalena in Farben und Formen, Feldberg, Insekten. 0 Kommentare.



Donnerstag, 3. Oktober 2013 - „Feldberg-Wetter“

Aufziehendes Gewitter

 

„Der Feldberg ist ein raues Plätzchen“.

So wurden wir bei der ersten Informationsveranstaltung im Mai auf dem Feldberg begrüßt. Und es stimmte: Es war *Mai*, während im heimatlichen Garten die Kirschen blühten, die Bienen flogen und die Vögel in die Nistkästen zogen, ¬†lag auf dem Feldberg, der Schnee meterhoch, es nieselte unaufhörlich, dabei stand man inmitten einer dicken Wolke (oder doch Nebel?), die den Blick keine fünf Meter weit schweifen ließ. Mühsam hatten sich die ersten mutigen Huflattichpflanzen zur Blüte durchgerungen.

Der Wetterbaum

 

Während ich am Ende des Tages in den Zug zurück in den fortgeschrittenen Frühling fahren kann, müssen Pflanzen und Tiere mit dem Klima am Feldberg zurecht kommen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt etwa 3¬∞C, an drei von vier Tagen gibt es Niederschlag (meist Schnee) – die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 1900mm (mehr als das Doppelte von Freiburg), seit der Wetteraufzeichnung auf dem Feldberg hat es in praktisch jedem Monat geschneit (Ausnahme August), ein knappes halbes Jahr ist die Schneedecke geschlossen, den letzten Schneefleck konnte ich noch bis Mitte Juli bewundern.

Sonnenaufgang

 

Das alles hat zur Folge, dass die Vegetationsperiode stark verkürzt und daher auch sehr intensiv ist. Eigentlich verwandelte sich das Bild der Landschaft wöchentlich: Weiße Bärwurzwiesen mit Orchideen, gelbe Wiesen mit Arnika und Gelbem Enzian – stellenweise durchbrochen von der Türkenbundlilie- , lila Teppiche aus Alpenmilchlattich, gefolgt von rosa Weidenröschen-Feldern und Grauem Alpendost.

Weidenröschen

 

„Feldberg-Wetter“ assoziiere ich mit Nebel, nass-kalt und Wind. Dies steht ganz im Gegensatz zu einem traumhaften Sommerwetter mit blauem Himmel, hübschen Wolken, viel Sonnenschein, angenehmen Wind und sommerlich-warmen Temperaturen, die weit weg von der drückenden Schwüle der Rheinebene sind.

Sommerabend

Geschrieben am: 3. Oktober 2013 von Magdalena in Feldberg, Landschaften, Pflanzen. 1 Kommentar.



Dienstag, 1. Oktober 2013 - Arnica montana

Arnica montana

Geschrieben am: 1. Oktober 2013 von Magdalena in Pflanzen. 0 Kommentare.



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