Samstag, 31. Oktober 2015 - Blaue Stunde
Fledermaus

Fledermaus

„Die Fledermaus ist der unvogeligste Vogel“ – diesen Satz laß ich kürzlich irgendwo. Diese Fledermaus konnten wir mit ein bisschen Restlicht kurz nach Sonnenuntergang bei einem der wahrscheinlich letzten Ausflüge vor dem Winterschlaf Anfang Oktober beobachten.

Geschrieben am: 31. Oktober 2015 von Magdalena in Andere Tiere. 0 Kommentare.



Dienstag, 27. Oktober 2015 - Wimmelbilder
Eisvogel

Eisvogel

Über diese Fotos aus dem April stolperte ich jetzt, Mitte Oktober. Und eigentlich passen sie ganz gut, das Licht ist ein ähnliches und den Eisvogel sehe ich regelmäßig (öfter noch höre ich ihn). Die Weidenblätter verfärben sich bereits, auf den Fotos haben sie das frühlingsfrische grellgrün, das den jetzigen Farben im späten Licht gar nicht unähnlich ist. Nur die knospenden Weidenkätzchen sind nicht mehr anzutreffen.

 

Weidengewimmel

Weidengewimmel

Geschrieben am: 27. Oktober 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen, Vögel. 1 Kommentar.



Samstag, 24. Oktober 2015 - Wasserfarben
Wasserfarben

Wasserfarben

…im herbstlichen Altrhein.

Grün

Grün

Wasserfarben

Wasserfarben

Grün und Laub

Grün und Laub

Geschrieben am: 24. Oktober 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen. 1 Kommentar.



Dienstag, 20. Oktober 2015 - Silberreiher im Herbst
Silberreiher im Herbst

Silberreiher im Herbst

Der gleiche Reiherbaum wie in Kormoran und Reiher, zwei Wochen später: Die Kormorane fliegen, die ersten Silberreiher sind eingetroffen und der Wald beginnt sich herbstlich zu verfärben.

Geschrieben am: 20. Oktober 2015 von Magdalena in Vögel. 0 Kommentare.



Samstag, 17. Oktober 2015 - Backsteinherbst
Backsteinherbst

Backsteinherbst

An sich mag ich die Essigbäume ja überhaupt gar nicht. Aber ihre Herbstfärbung ist tatsächlich sehr intensiv rot und schön. Und den Gesamtanblick vor dem alten Backsteinfabrikgebäude – fast schon ein Industriedenkmal in unserer kleinen Stadt – fand ich sehr ansprechend.

Geschrieben am: 17. Oktober 2015 von Magdalena in Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Donnerstag, 15. Oktober 2015 - Marienkäfertarnung
Marienkäfertarnung

Marienkäfertarnung

dieser kleine gelbe Marienkäfer wuselte fast unsichtbar auf und zwischen den farblich passenden gelben Flechten umher – Tarntier endlich mal ohne langweilig-graue Grundfarbe!

Geschrieben am: 15. Oktober 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten. 2 Kommentare.



Samstag, 10. Oktober 2015 - Hausrotschwanz-Familie
Hausrotschwanz

Hausrotschwanz

Anfang August konnte ich eine Hausrotschwanz-Familie beobachten. Die Jungen fingen teilweise schon selbst Nahrung, die Vögel blieben aber noch in einem lockeren Verband zusammen. Lebensraum war eine Kuhweide mit einigen Apfelbäumen und natürlich den dazu gehörenden Weidepfählen. Insbesondere die Männchen finde ich sehr hübsch. Der namensgebende Schwanz ist gut sichtbar und die dunkle Gesichtszeichnung hebt sich schön ab. Bei dem obigen Vogel zeigt sich zudem noch ein bisschen abstehender Jungtierflaum. 🙂

 

Hausrotschwanz

Hausrotschwanz

Hausrotschwanz

Hausrotschwanz

im Apfelbaum

im Apfelbaum

Hausrotschwanz

Hausrotschwanz

Geschrieben am: 10. Oktober 2015 von Magdalena in Vögel. 0 Kommentare.



Mittwoch, 7. Oktober 2015 - Elsässische Falter
Feld-Mannstreu unter Wolken

Feld-Mannstreu unter Wolken

 

Wie im Vogesen-Post schon angekündigt, fuhren Joachim, Torsten und ich nach der Gämsenfotografie aus den Wolken hinunter zu einem Trockenrasen. Auch hier blieben die Wolken aber ein ständiger Wegbegleiter. In jeder Richtung sah der Himmel anders aus, sodass ich mich neben den Faltern auch den Wolken widmete.

 

Wolken

Wolken

 

Silbergrüner Bläuling

Silbergrüner Bläuling

 

Silbergrüner Bläuling

Silbergrüner Bläuling

Geschrieben am: 7. Oktober 2015 von Magdalena in Insekten, Landschaften. 1 Kommentar.



Sonntag, 4. Oktober 2015 - Ausflug in die Vogesen
Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

 

Anfang September fuhren Joachim, Torsten und ich frühmorgens in die Vogesen. Ziel waren wie schon einmal die Gämsen. Es ist ja nie so ganz klar, ob man Tiere findet, wie viele, ob das Wetter fotografisch brauchbar ist usw. Planbar ist eine naturfotografische Unternehmung selten, aber bei einer sehr langen Anfahrt kann es dann ärgerlich sein, nachts um vier Uhr aufzustehen, um ganz alleine im Wind zu stehen. Im Gämsengebiet angekommen war es wie immer dort oben bitterkalt, doch die Eiseskälte ist schnell vergessen, steht man den Tieren gegenüber. Das Wetter war auch ganz wunderbar: erst ein akzeptabler Sonnenaufgang, gefolgt von durchziehenden Nebelschwaden und Wolken bishin zur späteren Nebelsuppe. Die beinhaltete ständig wechselnde Sichtweiten zwischen 1m und 100m. Die Lichtsituationen wechselnden ständig und die durch Wolken und Sonne entstandenen Farben wirkten teilweise fast unrealistisch.

ziehende Wolken

ziehende Wolken

ziehende Wolken

ziehende Wolken

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

 

Wir fanden sehr bald Gämsen, die sich in der Dunkelheit abzeichneten, und verloren uns dann im Nebel. So hat jeder eine andere Gruppe beobachtet. Die „meinen“ waren erstaunlich gelassen, was vielleicht auch damit zusammenhing, dass bei diesem nicht so einladenden Wetter wenig Wanderer unterwegs waren und die Tiere ganz gemütlich ihrem Alltag mit Fressen, schlafen, wiederkauen und säugen nachkamen.

 

 

Gämse

Gämse

Gämse

Gämse

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Wie schon bei meinem ersten Besuch war ich auch nun wieder von den bizarren Formen der Vogelbeere fasziniert. Sie werden durch Wind und Schneelast geformt. Im dichter werdenden Nebel verschwinden ihre knorzigen Silhouetten, um kurz darauf fast unheimlich schemenhaft tanzend wieder aufzutauchen.

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeeren

Vogelbeeren

Vogelbeeren

Vogelbeeren

 

Mit der langen Brennweite lassen sich auch Details der Gämsen einfangen:

Fellzeichnung

Fellzeichnung

 

Und irgendwann war es einfach zu viel Nebel. Sie verschwanden einfach. Ein wärmender Kaffee war angesagt!

Gamsportrait

Gamsportrait

 

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Da sich auch kein ziehender Mornellregenpfeifer fand, fuhren wir den Wolken davon zu den Schmetterlingen – diese folgen im nächsten Post.

Geschrieben am: 4. Oktober 2015 von Magdalena in Andere Tiere, Landschaften, Pflanzen. 1 Kommentar.



Freitag, 2. Oktober 2015 - Fitis
Fitis

Fitis

 

Dem Zilpzalp zum Verwechseln ähnlich ist der Fitis. Ein bisschen gelber, andere Beinfarbe und in der Lebensweise noch zurückgezogener, aber mindestens genauso hibbelig. Der Gesang ist nicht ganz so nervig, sondern „wie ein fallendes Blatt“ (Zitat eines befreundeten Ornithologen).  Nach langem Warten kam dieser sich offenbar auf dem Durchzug befindende Vogel kurz aus der Deckung heraus und setzte sich ganz untypisch frei zwischen die Hagebutten.

Geschrieben am: 2. Oktober 2015 von Magdalena in Vögel. 0 Kommentare.



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