Samstag, 9. September 2017

Alpilles im Frühjahr

Nachdem ich verschiedene Ecken der Provence bisher nur im Hoch- oder Spätsommer bereist hatte, wurde der Wunsch immer stärker, diese Landschaft auch einmal im Frühjahr zu sehen. Wie würde sie sein, wenn nicht alles gelbbraun und vertrocknet ist? Wie bunt ist sie wirklich? Von den Samenständen her lässt sich nur ansatzweise ablesen, wie es wohl aussehen würde. Wie warm oder kalt ist es, welche Vögel und Insekten gibt es, usw.? Also fuhren wir über Ostern wieder in die Provence. Die Alpilles waren besonders bezaubernd: Wunderte ich mich schon im fortgeschrittenen Jahr, wie Pflanzen in den schmalsten Ritzen überleben konnten, war der Kontrast der Felsen zur Blütenpracht noch wesentlich größer. Und – endlich! – blühten die Cistrosen. Schon die Samenstände und die Blätter faszinierten mich, doch diese Pflanzen blühend und duftend zu erleben, war ein absolut neudeutsches „Highlight“. Leider werfen Cistrosen spätestens kurz vor Sonnenuntergang ihre Blüten ab, meist fallen sie schon am Spätnachmittag oder werden davon gepustet. Zum Glück öffnen sie sich aber schon vor Sonnenaufgang, sodass dann bei schönem Licht Fotos dieser neuen Lieblingspflanze möglich sind. Neben den Cistrosen blühten verschiedene Kräuter, Orchideen (überall! An jedem Parkplatz!), Traubenhyazinthe, Binsenlilie, Erdrauch, Mauermiere, Mohn, um nur einige aufzuzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 9. September 2017 von Magdalena in Farben und Formen, Landschaften, Pflanzen, Südfrankreich. 0 Kommentare.



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