Sonntag, 8. Januar 2017 - Frost

Anfang Dezember wurde es sehr kalt. Der fehlende Schnee wurde durch reichliche frostige Überzuckerung wieder wettgemacht. Eigentlich war es fast egal, wohin man fuhr: Es war überall schön. Nur die Sonne sollte noch nicht zu lange auf die entsprechenden Stellen geschienen und die fragile Pracht davongeschmolzen haben. Letzte Blumen sind genauso vereist wie knorzige Bäume. Gegen Abend verdichtete sich der Nebel, was eine ganz eigene Stimmung zwischen heller Reflexion des Reifs und Licht schluckendem Nebel ergab und auch die Fotografie einiger schöner Bäume erlaubt, bei denen sonst im Hintergrund immer zivilisatorische Elemente zu sehen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 8. Januar 2017 von Magdalena in Andere Tiere, Farben und Formen, Landschaften. 1 Kommentar.



Mittwoch, 30. November 2016 - Lindwurm

…vom Lindwurm-Museum in Stein am Rhein

Geschrieben am: 30. November 2016 von Magdalena in Andere Tiere, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Montag, 12. September 2016 - Schnecklein

Geschrieben am: 12. September 2016 von Magdalena in Andere Tiere, Farben und Formen. 0 Kommentare.



Freitag, 29. Januar 2016 - Parktiere
Kanadagans

Kanadagans

 

Es gibt noch einiges aus 2015 nachzutragen, beispielsweise eine ganze Reihe Fotos von Parktieren aus Köln. Neben einem kleinen Wildtierpark mit Damwild, Ziegen undsoweiter gibt es im Grüngürtel Wasser in gelenkten Bahnen und überflüssigen Fontänen und zwischen den Rasenstücken alte Baumbestände mit vielen Vögeln, Mäusen, Eichhörnchen. Durch die alltäglichen Begegnungen mit Spaziergängern, Joggern, Fahrradfahrern, Kindern und Hunden sind diese Tiere zwar bei Weitem nicht zahm aber auch nicht sonderlich schreckhaft. Die Kanadagänse scheren sich überhaupt nicht um die Kinderwägen und Fahrräder, die doch eigentlich auf den Wegen entlang weiterfahren möchten, sondern stehen und tippeln gelassen ihren Gang. Einerseits sind die Fotobedingungen hier erleichtert, da die Tiere nicht mit Zurückhaltung auf den Fotografen reagieren und auch heimliche Arten wie das Teichhuhn groß abgebildet werden können, gleichzeitig bringt die Parksituation aber auch ganz andere Probleme mit sich: Der Fotograf sitzt ebenfalls im Weg von Fahrradfahrern (die mit den Kanadagänsen irgendwie mehr Nachsicht haben), wird schief betrachtet und angesprochen und die vielen Elemente der Zivilisation (Kanalbegrenzung, Zäune, Straßen, Laternen) will man als Naturfotograf dann auch nicht zwingend haben. Das Kormoranfoto zeigt eine mögliche Einbindung dieser Elemente: Den Hintergrund bilden die Wassertropfen der albernen Fontäne.

Mandarinente

Mandarinente

 

Kanadagans

Kanadagans

 

Haubentaucher

Haubentaucher

 

Teichhuhn

Teichhuhn

 

Teichhuhn

Teichhuhn

 

Kanadagans

Kanadagans

 

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Fontänoran

Fontänoran

 

abendliches Eichhöhrnchen

abendliches Eichhörnchen

Geschrieben am: 29. Januar 2016 von Magdalena in Andere Tiere, Stadt / Zivilisation, Vögel. 0 Kommentare.



Samstag, 31. Oktober 2015 - Blaue Stunde
Fledermaus

Fledermaus

„Die Fledermaus ist der unvogeligste Vogel“ – diesen Satz laß ich kürzlich irgendwo. Diese Fledermaus konnten wir mit ein bisschen Restlicht kurz nach Sonnenuntergang bei einem der wahrscheinlich letzten Ausflüge vor dem Winterschlaf Anfang Oktober beobachten.

Geschrieben am: 31. Oktober 2015 von Magdalena in Andere Tiere. 0 Kommentare.



Sonntag, 4. Oktober 2015 - Ausflug in die Vogesen
Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

 

Anfang September fuhren Joachim, Torsten und ich frühmorgens in die Vogesen. Ziel waren wie schon einmal die Gämsen. Es ist ja nie so ganz klar, ob man Tiere findet, wie viele, ob das Wetter fotografisch brauchbar ist usw. Planbar ist eine naturfotografische Unternehmung selten, aber bei einer sehr langen Anfahrt kann es dann ärgerlich sein, nachts um vier Uhr aufzustehen, um ganz alleine im Wind zu stehen. Im Gämsengebiet angekommen war es wie immer dort oben bitterkalt, doch die Eiseskälte ist schnell vergessen, steht man den Tieren gegenüber. Das Wetter war auch ganz wunderbar: erst ein akzeptabler Sonnenaufgang, gefolgt von durchziehenden Nebelschwaden und Wolken bishin zur späteren Nebelsuppe. Die beinhaltete ständig wechselnde Sichtweiten zwischen 1m und 100m. Die Lichtsituationen wechselnden ständig und die durch Wolken und Sonne entstandenen Farben wirkten teilweise fast unrealistisch.

ziehende Wolken

ziehende Wolken

ziehende Wolken

ziehende Wolken

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

Kitz zur blauen Stunde

 

Wir fanden sehr bald Gämsen, die sich in der Dunkelheit abzeichneten, und verloren uns dann im Nebel. So hat jeder eine andere Gruppe beobachtet. Die „meinen“ waren erstaunlich gelassen, was vielleicht auch damit zusammenhing, dass bei diesem nicht so einladenden Wetter wenig Wanderer unterwegs waren und die Tiere ganz gemütlich ihrem Alltag mit Fressen, schlafen, wiederkauen und säugen nachkamen.

 

 

Gämse

Gämse

Gämse

Gämse

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Gämse unter Nebellicht

Wie schon bei meinem ersten Besuch war ich auch nun wieder von den bizarren Formen der Vogelbeere fasziniert. Sie werden durch Wind und Schneelast geformt. Im dichter werdenden Nebel verschwinden ihre knorzigen Silhouetten, um kurz darauf fast unheimlich schemenhaft tanzend wieder aufzutauchen.

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeere

Vogelbeeren

Vogelbeeren

Vogelbeeren

Vogelbeeren

 

Mit der langen Brennweite lassen sich auch Details der Gämsen einfangen:

Fellzeichnung

Fellzeichnung

 

Und irgendwann war es einfach zu viel Nebel. Sie verschwanden einfach. Ein wärmender Kaffee war angesagt!

Gamsportrait

Gamsportrait

 

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Gämse im Nebel

Da sich auch kein ziehender Mornellregenpfeifer fand, fuhren wir den Wolken davon zu den Schmetterlingen – diese folgen im nächsten Post.

Geschrieben am: 4. Oktober 2015 von Magdalena in Andere Tiere, Landschaften, Pflanzen. 1 Kommentar.



Mittwoch, 8. April 2015 - Kiebitzregenpfeifer

Suchbild

 

Zwischen den mies¬† gelaunt drein schauenden Möwen fanden wir gut getarnt einen Kiebitzregenpfeifer am Strand. Er war auf dem Zug nach Süden, flog sicherlich noch weiter nach Süden. Kiebitzregenpfeifer ziehen meist alleine.

Kiebitzregenpfeifer

Geschrieben am: 8. April 2015 von Magdalena in Andere Tiere, Italien. 0 Kommentare.



Freitag, 24. Oktober 2014 - √úberm Federsee

3 Silberreiher

 

„Gewagt“ war der erste Kommentar angesichts meiner gewählten √úberbelichtung von +3. Aber es wurde ein Highkey der Silberreiher vor wolkigem Himmel gewünscht und es hat funktioniert.

Geschrieben am: 24. Oktober 2014 von Magdalena in Andere Tiere. 0 Kommentare.



Samstag, 6. September 2014 - Bienenfresser

zu dritt

 

Wer meinen Blog und meine Fotos schon länger verfolgt, der weiß: Ich fotografiere alles mögliche, nicht nur Natur – aber eigentlich keine Säuger und Vögel. Außerdem würde ich nie und nimmer in ein Tarnzelt einsteigen – stundenlang unbeweglich und schweigend fix an einer Stelle sitzen, nur eine kleine Luke, die Luft staut sich, man schläft fast ein, es ist brütend warm, es besteht immer die Gefahr, „umsonst“ da zu warten und man könnte in der Zeit so viel anderes machen! Vom gemütlichen Kaffee trinken bis hin zu einer Wanderung voll kleiner Entdeckungen und vieler Fotos von auf den ersten Blick vielleicht uninteressanten Dingen. Außerdem fehlt mir die Brennweite für Tarnzelt-Fotografie. Und überhaupt.

Keine zehn Pferde bekommen mich in ein Tarnzelt!

Tarnzelt

 

Wohl aber so bezaubernd bunte, glucksend rufende und erstaunlich zutrauliche Vögel wie Bienenfresser. Anfang Juli waren wir eher zufällig am Standort, nur um sie zu beobachten. Die Bedingungen erwiesen sich als geradezu ideal: eine kleine Kolonie mit nicht sehr scheuen Vögeln, die sich langfristig nicht an einem plötzlich dastehenden Zelt stören; es gibt Abendlicht; Ansitze sind auch schon da, nämlich letztjährige und abgestorbene Robinienäste ermöglichen eine gute Freistellung und sind teilweise fotogen gekrümmt, man muss eigentlich gar nichts machen außer warten (und das zum Glück nicht lange, denn im Tarnzelt war es unsagbar heiß, aber auch die Bienenfresser hechelten, wenn sie gerade kein Insekt im Schnabel hielten. Ich sah mich zumindest mit einem Teil meiner Vorurteile bestätigt, aber das Erlebnis, die Vögel so dicht vor der Kamera einfliegen zu sehen, war toll und entschädigte für manches).¬† Und so saß ich dann mit geliehenen 300mm und geliehenem Konverter – Danke! – im Zelt.

inmitten der Robinie

 

Bienenfresser sind faszinierende und exotisch anmutende Vögeln, mit denen man eigentlich gar nicht so nahe am Schwarzwald rechnet und die über den heimischen Weinbergen und Fichtenwäldern fast deplaziert wirken…

Flug über der Rheinebene

 

vor dem Nussbaum

 

Ganz entgegen ihrem Namen waren die erbeuteten Insekten, die wir sahen, in der Regel größer: Verschieden Schmetterlinge (Admiral, Pfauenauge, diverse Nachtfalter), Großlibellen (Große und Kleine Königslibelle, Mosaikjungfer, Quelljungfer (!)), Hornissen, Hummeln und Schlupfwespen. Möglicherweise fressen sie die kleineren gefangenen Insekten auch direkt im Flug. Teilweise blieben die Vögel lange auf einem der Äste sitzen, bevor sie entweder in die Brutröhre zum Füttern flogen oder selbst das Insekt gefressen haben.

Bienenfresser

 

Bienenfresser

 

Schön ist auch die friedliche Geselligkeit dieser Art, sodass man teilweise bis zu fünf Vögel nebeneinander sitzend beobachten konnte.

Durchflug

 

Schwierig sind Flugfotos, da die Flugbahn schwer abzuschätzen ist und dafür die Brennweite vielleicht tatsächlich noch ein Stück zu kurz war. Machbarer sind da schon Anflugfotos (Serienbildmodus und Speicherkarte statt analogem Film sei dank, ist es kein Problem, so lange zu fotografieren, wie die Vögel fliegen und bis ein akzeptables Foto dabei ist). Mittlerweile sammeln sie sich bereits für ihren Zug nach Süden…

Anflug

 

Viele weitere schöne Bienenfresser-Fotos mit mehr Vogel-Fotografie-Erfahrung gibt es auf dem Blog von Lukas.

Im Abendlicht

Geschrieben am: 6. September 2014 von Magdalena in Andere Tiere. 1 Kommentar.



Sonntag, 25. Mai 2014 - Sechs Gänse & drohendes Unwetter

Gänsewetter

Geschrieben am: 25. Mai 2014 von Magdalena in Andere Tiere, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



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