Montag, 8. Januar 2018 - Winterspinne

aufgenommen am 7.1.2018

Geschrieben am: 8. Januar 2018 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Spinnen und Spinnennetze. 0 Kommentare.



Sonntag, 24. Dezember 2017 - ein geschütztes Heim

…die Hornissen müssen hier vor mindestens zwei Jahren gelebt haben, da auf dem alten Nest wiederum kleine Wespennester sitzen.

Geschrieben am: 24. Dezember 2017 von Magdalena in Insekten, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Dienstag, 19. Dezember 2017 - Bollenberg

Anfang September fuhren Jakob, Lukas, Torsten, Joachim und ich ins Elsaß zum Bollenberg. Die Einen, um die Steppen-Sattelschrecke zu suchen und zu finden, die Anderen eher für dies und das (z.B. Wildapfel, Berberitzen, Hagebutten und anderes Heckengesträuch), etwas unbestimmt. Die werte Heuschrecke war irgendwann auch gefunden, eine saß ganz still im Baum.

Geschrieben am: 19. Dezember 2017 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Pflanzen. 0 Kommentare.



Samstag, 7. Oktober 2017 - …der Imkerin Freud und Leid…

 

Diese Kohlmeise hat die Bienenstöcke als ergiebige Futterquelle entdeckt. Auf verschiedenen Bäumen sitzt sie an, beobachtet die Szenerie, fliegt hinab und pickt zielgerichtet zu. Danach geht es zurück auf den Baum, wo die Biene mehrfach gegen den Ast geschlagen wird, um ihr dann den Stachel auszureißen. Offenbar jagen die Meisen meist junge Bienen, die das Fliegen lernen, oder sehr alte, die schwer beladen estmal unterhalb des Anflugbrettchens landen. Die ganze Brut wurde regelmäßig mit Honigbienen gefüttert und mittlerweile ist das Bienenfangen zum „Familienunternehmen“ geworden. Die jungen Kohlmeisen sitzen nun neben den Elterntieren auf den Bäumen.

Geschrieben am: 7. Oktober 2017 von Magdalena in Haustiere, Insekten, Vögel. 0 Kommentare.



Samstag, 16. September 2017 - La Crau

Die Crau hatte ich mir im Frühling etwas spannender vorgestellt. Aber sie ist beinahe so karg wie im Sommer, Steine blühen auch nicht so gut. Offenkundig habe ich überschätzt, dass zwischen den Steinen noch viele Kräuterchen blühen könnten. Einzig der Affodill überraschte mit seiner Größe und Blüte und versammelte direkt die wenigen Insekten um sich.

 

Geschrieben am: 16. September 2017 von Magdalena in Insekten, Landschaften, Pflanzen, Südfrankreich. 0 Kommentare.



Sonntag, 2. Oktober 2016 - La Camargue

Wie langweilig ich die Camargue in Erinnerung hatte! Landschaftflich absolut uninteressant, da flach. Irgendwann kommt das Meer, dessen Ufer im Vergleich zum Wattenmeer oder den Kreidefelsen auf Rügen nichtssagend und austauschbar ist. Die Pferde sind überhaupt nicht wild, sondern entweder nur auf Postkarten oder dienen dem Ponyreiten gelangweilter Touristen, die sonst keine Ideen haben.

 

Und wie schwer ich irrte! Das Meer ist immer noch weitgehend austauschbar, aber an seinen Ufern stehen zahlreiche Vögel. Wie hübsch die Kuh- und Seidenreiher sind und was für ein Jammer, dass zu Hause bestenfalls Grau- und Silberreiher herumstaksen. Lachmöwen kann ich zwar auch am Rhein sehen, im schönen Sonnenaufgangsrot sind sie aber trotzdem willkommene Fotomotive. Den für die Camargue typischen Flamingo finde ich in seiner Form ja eher merkwürdig, hat man mehrere von ihnen im Bildausschnitt, bewegt sich mindestens einer unvorteilhaft und alles in allem sind es eben keine Kuhreiher 🙂 Landschaftlich ist die Camargue natürlich flach, aber keineswegs langweilig. Ich wusste gar nicht, wo ich am liebsten und am schnellsten anhalten wollte (Lukas fuhr rational denkend – und wohl auch sinnvollerweise – einfach weiter). Die Straßen und Ufer sind gesäumt von dickblättrigen, salztoleranten Pflanzen, in erster Linie wohl Queller, Salzmelde, Salz-Alant und Strandflieder. Dazwischen klammern sich windschief die Tamarisken. Als wäre das nicht schön genug, sitzen geradezu unverschämt viele Libellen darin und ganz entzückende kleine Vögelchen – der Cistensänger ist mir in lebhafter Erinnerung. Sein Gesang ist noch einfallsloser als der des Zilpzalps (der macht ja wenigstens zilp-zalp-zilp-zilp-zalp, während der Cistensänger ressourcensparend zip von sich gibt), aber er wirkt so sympathisch, wenn er plötzlich ganz still und gar nicht scheu auf den Spitzen der Vegetation auftaucht. In Folge meiner Cistensänger-Freude fotografierte ich sie, wann es nur ging – und in ornithologischer Unwissenheit habe ich dabei ganz unbeabsichtigt einen Orpheusspötter portraitiert.

Jetzt im Sommer verwandelten sich die nicht-bewachsenen Uferstellen in der Trockenheit zu rauen Erdschollen, auf denen sich kontrastierend das weiße Salz absetzte. Alles in allem bin ich mehr als versöhnt mit der Camargue und nehme meine früheren Anschuldigungen zurück – nur die Ponyreiten-Pferde bleiben mir suspekt, zumal, wenn sie im schönsten Licht durch den zu fotografierenden Vogelschwarm trampeln und kurz danach die Stechmücken erscheinen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben am: 2. Oktober 2016 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Landschaften, Pflanzen, Vögel. 0 Kommentare.



Freitag, 16. September 2016 - von Türen, Fenstern und Balkonen

 

Kein Urlaub ohne fotografierte Türen. Und in Südfrankreich gilt natürlich zusätzlich: Kein Urlaub ohne fotografierten Balkon. Die schmiedeeisernen Gitter, wie sie insbesondere in Aix-en-Provence zu bewundern sind, erfreuen mich immer wieder aufs Neue. Die neuen und schönen genauso wie die alten und rostigen. Die Frage, ob ich als Fotograf eigentlich eine Eigenleistung bei Architekturfotografie erbringe, ob ich mich als Fotograf so weit möglich zurück nehme und damit das Bauwerk würdige oder ob ich es durch meine eigene fotografische Sichtweise zu etwas „Neuem“ machen kann, wurde auch im August wieder erörtert und fand keine wirklich allumfassende Antwort. Ich weiß es nicht und erfreue mich weiterhin an den schönen Bauwerken – auch (oder besonders?) an den zerfallenden. Damit auch die Naturfotofreunde auf ihre Kosten kommen, hat sich wieder eine Spanische Fahne auf einer Tür eingefunden (hegt diese Art auch eine Vorliebe für Türen? Schon letztes Jahr war es die Spanische Fahne, jene hatte sich allerdings eine etwas fotogenere Türe gesucht, aus ordentlichem altem Holz und nicht in mülltonnengrün).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 16. September 2016 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Dienstag, 6. September 2016 - La Crau

Der Reiseführer schreibt: „Schön ist es hier gewiss nicht, aber es wird deutlich, dass selbst ein solches Traumland wie die Provence seine Schattenseiten hat.“

La Crau ist eine viele Quadratkilometer große Ebene. Das ist freundlich ausgedrückt. Die Crau sind: Steine, Sonne, Wind. Und: Vögel, die aussehen wie Steine.

 

 

Die Crau ist das blühende Leben! Es ist irgendwie verrückt, auf den ersten Blick sieht sie tatsächlich „nicht schön“ und sehr lebensunfreundlich aus. Sie wird aber von einer Vielzahl großinsektenfressender Vögel bewohnt. Die Großinsekten leben entsprechend der Nahrungskette von kleinen Insekten. Es wimmelt vor Insekten, man kann kaum einen Schritt vor den anderen machen, und es stieben Unmengen kleiner Wirbellose davon. So in etwa muss es nach dem Einfall der Wanderheuschrecken aussehen – alles kahl, viele Insekten. Die Basis jeder Nahrungskette bilden die Pflanzen. Sie sind die einzigen Lebewesen, die sozusagen aus „nichts“, also ohne Aufnahme anderer Lebewesen, nur aus Licht, Erde und Wasser neue Biomasse produzieren können. Und das ist das seltsame – denn natürlich gibt es drei verknorzte Bäume und einige äußerst stachelige Asteraceae und den Bärtigen Hafer. Sie machen aus der „Steinwüste Crau“ die „Steppe Crau“, die immer noch wie eine Steinwüste wirkt. Es ist für mich nur schwer vorstellbar, dass dies reicht, um diese Menge an Insekten und Vögel zu ernähren, da immer nur etwa 10% der aufgenommenen Biomasse an die nächste Stufe weitergegeben wird (den Rest benötigt man für Wärme, Stoffwechsel, Wachstum, Haarausfall usw). Im Übrigen sieht die Vegetation so aus, als würde sie bereits trocken und verstaubt aus der Erde kommen und niemals grün werden oder gewesen sein. Gewiss, es gibt direkt neben der Crau den berüchtigten Libellenbach und die Felder in der Umgebung werden bewässert und sind grün. Aber die Insekten fliegen doch nicht alle dorthin, essen ein bisschen Pflanze und verteilen sich dann wieder gleichmäßig in der Steinwüste, damit die steinartigen Vögel etwas zu fressen haben, ohne ihre Tarnung aufzugeben? Oder doch?

Wie auch immer es sein mag, ich stimme dem Reiseführer nicht zu. Die Crau ist ein wunderbarer Lebensraum mit einer Schönheit, die vielleicht nicht auf den ersten Blick zu Tage tritt. Des Weiteren erschließt sich mir auch der kausale Zusammenhang zwischen einem Traumland und der Schattenseite nicht, aber das ist eigentlich auch egal. Denn „Schattenseite“ ist auch keine passende Metapher für eine vollsonnige Steppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 6. September 2016 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Landschaften, Pflanzen, Vögel. 0 Kommentare.



Dienstag, 30. August 2016 - Große Beute

Diese Wespe beobachteten wir mit einer Gottesanbeterin als Beute. So schwer beladen konnte sie kaum bis unters Dach fliegen, was offenbar ihr Ziel war. Jede Idee zur genaueren Bestimmung wird gerne angenommen! Danke.

Geschrieben am: 30. August 2016 von Magdalena in Insekten. 0 Kommentare.



Mittwoch, 6. April 2016 - Frühlingsrückblick am Kaiserstuhl

 

Spät blogge ich die Bilder unseres Mai-Ausflugs an den Kaiserstuhl mit wenig Spektakulärem, aber mit schönen Erinnerungen: obligatorischer Schmetterlingshaft, Farben-und-Formen-Schnecken-Rinde, zeitlich passender Maikäfer und Flaschenamsel.

 

 

Geschrieben am: 6. April 2016 von Magdalena in Farben und Formen, Insekten, Vögel. 1 Kommentar.



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