Sonntag, 19. März 2017 - Frostiger Rückblick

Ich weiß, dass jetzt im März, wenn endlich die ersten Buschwindröschen und Schlüsselblümchen blühen, niemand mehr Winterfotos sehen möchte. Ich habe aber noch einiges vom Jahreswechsel aus hübsch überfrosteten Zeiten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 19. März 2017 von Magdalena in Farben und Formen, Pflanzen, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



Sonntag, 12. Februar 2017 - Mauerläufer

 

Der Mauerläufer ist ein eigenartiger und zugleich sehr sympathischer Vogel, den ich vergangene Woche beobachten konnte und den ich bisher eigentlich nur aus Erzählungen aus dem ornithologischen Freundeskreis kannte.  Bevorzugt (und wehmütig) sprachen die Ornis im Konjunktiv: Wie schön es sein müsste, diesen Vogel zu sehen. Dass es irgendwann klappen würde und müsste und sollte. Dass es so unvorstellbar wunderbar wäre, ihn gemeinsam – vielleicht dieses Mal? – zu sehen. Dass es bestimmt wieder nicht klappen würde.

 

 

Dazu muss man Folgendes wissen: Der Mauerläufer bewohnt die Felsklippen der Alpen und sucht in Steinritzen nach kleinen Insekten. Kein Mensch käme auf die Idee, in diese Ritzen zu gucken und noch weniger zu glauben, darin nahrhaftes Leben zu finden. Nun, der Mauerläufer hat diese seine Nische perfektioniert mit einem langen, gebogenen zum Stochern geeigneten Schnabel und offenbar mit guten Augen. Gleichzeitig hat er eine enorme Unruhe, die es ihm ermöglicht in kürzester Zeit in alle Ritzen zu schauen und in unberechenbaren Abständen die gleiche Ritze nochmal zu kontrollieren.

 

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Im Winter werden die Insekten weniger und – schlimmer – es liegt Schnee und Eis darauf. Dann macht sich der Mauerläufer auf und davon, gerne in den Süden, um die Trockenmauern abzuklappen, aber auch in den Norden in die Steinbrüche im Schwarzwald. Ich weiß nicht, wie viele Stunden Lukas seit Jahren damit verbracht hat, sämtliche Steinbrüche der näheren und entfernteren Umgebung nach diesem Vogel abzusuchen. Im Vergleich zu einer großen Steinbruchmauer ist der Mauerläufer sehr klein. Und obwohl er an den Flügeln wunderbar rote Federn hat, sieht man nichts davon, wenn er ganz still (selten, aber es passiert) sitzt. Es kann auch sein, dass ein Mauerläufer an einer Wand ist, man hoffnungsvoll dorthin fährt, einige Stunden in der Kälte sucht und ohne Fund zurückfährt und zwei Stunden später ein anderer Ornithologe den Mauerläufer doch noch sieht.

Zu fünfeinhalbt machten wir uns dann zu einer vielversprechenden Wand, Felsen und Burgruine am Hohentwiel auf. Beim Aufstieg kam uns ein Ornithologe entgegen, der bereits zwei Stunden suchte und ihn nicht sah – die Hoffnung sank – und der aber auch wusste: in zwei Stunden ist der Vogel vielleicht sichtbar – die Hoffnung wuchs. Wie riesig das Gelände war! Immerhin, gleich zu Beginn sahen wir Wanderfalken, die dort bald brüten werden.

Wir suchten nebeneinander stehend die Wände ab, wir verteilten uns, wir sammelten uns, wir froren, wir überlegten einzupacken – als plötzlich Jans Ruf „Da ist er“ kam. Bloß wo? Er war schon wieder weg. Im Nachhinein muss ich ja sagen, dass es wohl das Geschickteste ist, warm eingepackt an einer Stelle stehen zu bleiben und einfach zu warten. Der Mauerläufer ist so unfassbar hibbelig und ruhelos, dass man ihm sowieso nicht folgen kann. Wenn er denn da ist, wird er in seiner Unruhe auch irgendwann im beobachteten Bereich auftauchen. Diese Ruhe zu warten hatten wir nicht, also ging es bergauf, bergab, treppauf, treppab, hin und her, dem Vogel nach. Dennoch ist er erstaunlich gut getarnt und unauffällig.

 

 

Und: Es lohnt sich! Wie schön er ist, was für eine Freude, wenn das Rot der Flügel aufblitzt. Welcher langschnäbelige Vogel kann denn schon wie eine kleine süße Schwanzmeise schauen, wenn man ihn von vorne betrachtet? Wie viel Spaß es macht, ihn herumhüpfen, flattern, stochern und verschwinden zu sehen. In welcher Geschwindigkeit er die Spalten durchleuchtet und dass er bei dieser Bewegung überhaupt über die Runden mit ein paar angefrorenen Insekten kommt!?! Passenderweise betitelt ihn der Kosmos-Vogelführer als „Unverkennbar, der Wiedehopf der Felsen!“.

 

 

Während die Herren auf immer noch eine Sichtung warteten, widmete ich mich selbstverständlich noch den Farben und Formen des Winterwalds und den alten Fenstern der Ruine.

 

 

 

 

 

Geschrieben am: 12. Februar 2017 von Magdalena in Farben und Formen, Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation, Vögel. 0 Kommentare.



Montag, 22. Februar 2016 - Ein Tag am Bodensee

Krickente

 

Bilanz von einem schönen Tag am Bodensee – hunderte und tausende:

Reiherenten und Graureiher, Kormoräne und Blesshühner,

Tafel-, Schnatter-, Kolben-, Pfeif-, Stock- und Löffelenten,

Lach-, Mittelmeer- und Sturmmöwe in der Luft,

130 Brachvögel, ein Wanderfalke auf Beute, Rohrweihe und Rotmilane kreisend,

Höckerschwäne, ein Schwarm Singschwäne mit versteckten Zwergschwänen,

Hauben-, Ohren-, Zwerg- und Schwarzhalstaucher,

eine Moorente, eine Eiderente,

Rost-, Grau- und Brandgans,

dazwischen kleine Krickenten

im Schneegestöber.

Farbsortierung

Löffelenten

Tafelenten

Kormoran

Kormoran

Singschwäne

Reiherenten

schlafende Enten

Schilf & Weide

Dank des regnerisch-kalt-ungemütlichen Wetters waren wir praktisch ungestört bei der Wasservogelbeobachtung und -fotografie.

Weitere ähnliche und ganze andere Fotos von diesem Tag gibt es auch bei Lukas.

Trio

Geschrieben am: 22. Februar 2016 von Magdalena in Pflanzen, Schwarzweiß, Vögel. 1 Kommentar.



Samstag, 21. November 2015 - Scherenschnitt-Pieper
Scherenschnitt-Pieper

Scherenschnitt-Pieper

Baumpieper in der Wahner Heide, Mai 2015.

Geschrieben am: 21. November 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Schwarzweiß, Vögel. 0 Kommentare.



Dienstag, 14. April 2015 - Abendspaziergang

Cappuccino & brioches

 

Die kleinen Bars laden beim Abendspaziergang zur Einkehr ein…

Bar

Geschrieben am: 14. April 2015 von Magdalena in Italien, Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 11. April 2015 - Stadtdetails

Kabel

 

Große und kleine Sehenswürdigkeiten habe ich gefunden und fotografiert. Fensterläden und Fensterläden, Schnörkel, bemalte Häusrpassage, Geländer, Laternen und Laternen, abenteuerlich mittelmeertypische Verkabelungen, Treppen, Dächer…. hier einige Impressionen:

 

Gasse

 

Beleuchtung

 

Treppe

 

Ausschnitt

 

Regenrohr

 

Straße

 

Häuserfront

 

grüner Schnörkel

 

Dachlinie

 

 

Geschrieben am: 11. April 2015 von Magdalena in Italien, Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 4. April 2015 - große Pflanze, kleiner Vogel?

Größenverhältnisse

Geschrieben am: 4. April 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Italien, Pflanzen, Schwarzweiß, Vögel. 0 Kommentare.



Dienstag, 31. März 2015 - Der Dom in Genua

Säulenreihe

 

Kunstvoll verzierte Säulen, aufwändige Intarsien schmücken den Dom von Genua.

Säulendetails

Geschrieben am: 31. März 2015 von Magdalena in Italien, Schwarzweiß, Stadt / Zivilisation. 0 Kommentare.



Samstag, 28. März 2015 - Genuesische Impressionen

Genualaterne

 

In Genua schlenderten wir durch breite, prachtvolle Straßen und kleine verwinkelte Gässchen.

Genua: Häuser

 

Gasse

 

Typisch sind die halbhohen Zwischengeschosse, in denen die Bediensteten lebten.

Zwischengeschoss

 

An einigen Stellen ist der frühere Handelsreichtum immer noch an den großen Palästen, tempelartigen Häusern mit schweren Toren, Figuren, Springbrunnen, Säulengängen, Türklopfern und Verzierungen zu sehen, die auch zu strukturellen Fotos inspirieren, die nicht das ganze Gebäude zeigen müssen.

KetteZwischengeschoss

 

Türklopfer

 

Türklopfer

Staffelung

Geschrieben am: 28. März 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Italien, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



Samstag, 21. März 2015 - Wildwuchs

Wildwuchs

Geschrieben am: 21. März 2015 von Magdalena in Farben und Formen, Italien, Pflanzen, Schwarzweiß. 0 Kommentare.



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